titel01
Frauenzentrum Wernigerode
Menu
Startseite Startseite
Wir über uns Wir über uns
Ständige Angebote Ständige Angebote
Termine Vorschau Termine Vorschau
Termine Rückschau Termine Rückschau
Rückschau 2019 Rückschau 2019
Rückschau 2018 Rückschau 2018
Rückschau 2017 Rückschau 2017
Rückschau 2016 Rückschau 2016
Rückschau 2015 Rückschau 2015
Rückschau 2014 Rückschau 2014
Rückschau 2013 Rückschau 2013
Rückschau 2012 Rückschau 2012
Rückschau 2011 Rückschau 2011
Rückschau 2010 Rückschau 2010
Rückschau 2009 Rückschau 2009
Rückschau 2008 Rückschau 2008
Migrantinnentreff Migrantinnentreff
SOS-Hilfe im Notfall SOS-Hilfe im Notfall
Sozialshop Sozialshop
Grundtvig Workshop Grundtvig Workshop
Grundtvig Partnerschaft Grundtvig Partnerschaft
Kontakt Kontakt
Lageplan Lageplan
Impressum Impressum
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version

Termine Vorschau 2020

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu erschweren, finden im Frauenzentrum Wernigerode zurzeit keine Gruppen- und Bildungsveranstaltungen statt. Zudem werden alle Exkursionen abgesagt. Diese Regelung gilt  zunächst bis zum 19.04.2020.

Die Mitarbeiterinnen des Frauenzentrums Wernigerode sind trotzdem vor Ort und stehen Ihnen für telefonische Rückfragen und Beratungen unter 03943-626012 gern zur Verfügung.

.

04.12.2019 bis 31.03.2020
Warum Mädchen lange Haare tragen …
Ausstellung / Mädchenportäts von Eva von Schirach, Berlin

Die Ausstellung zeigt Mädchenporträts der Berliner Fotografin Eva von Schirach, die mit diesem Projekt der Frage nachgeht, warum so viele Mädchen lange Haare tragen. Denn: „Lange Haare sind unpraktisch. Sie müssen oft gewachsen werden, ziepen beim Kämmen, kleben am Kaugummi fest, bleiben im Reißverschluss stecken, fallen in die Butter und nerven sowieso andauernd alle.“ Warum also diese täglichen Misslichkeiten? Was bedeuten lange Haare – uns persönlich und im kulturellen Kontext? Welche Geschichten können wir erzählen und was erzählen uns diese Bilder? Sicher findet jede Betrachterin eigene Antworten auf eine Frage, die sich seit Urzeiten immer wieder neu stellt.   Foto: Eva von Schirach


.


06.06.2020
Fahrt nach Berlin und Besuch des jüdischen Museums

Das Jüdische Museum Berlin ist das größte jüdische Museum Europas und vermittelt einen Überblick über 1700 Jahre deutsch-jüdischer Geschichte. Wir erleben eine Führung durch die neugestaltete Dauerausstellung, betrachten aber auch den Museumsbau des Architekten Daniel Liebeskind, der bei Besucher*innen ganz besondere Wirkungen und Assoziationen provoziert.

Treffpunkt am Bahnhof Wernigerode:  7.30 Uhr

Teilnehmerbeitrag:  27 €                                    Bitte anmelden!

 


08.06.2020, 19.00 Uhr
Die Schilddrüse - das vielleicht unterschätzteste Organ im menschlichen Körper. Wie die Schilddrüse mit Frauen-Gesundheit zusammenhängt

Vortrag von Katja Mann, Gesundheitswirtin in Magdeburg

Die schmetterlingsförmige Schilddrüse beeinflusst etwa sechsmal häufiger die Gesundheit von Frauen als von Männern. Das hängt insbesondere mit hormonellen Schwankungen zusammen. Diese treten im Leben von Frauen – gewollt und ungewollt – fast dauerhaft auf: hormonelle Verhütung (z.B. durch die Pille), Veränderungen während der Schwangerschaft oder der Wechseljahre.

Der Vortrag informiert u.a. über die Funktionsweise der Schilddrüse, die Symptome einer Schilddrüsenfunktionsstörung, über Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten. Nicht zuletzt legt die Referentin dar, was Sie persönlich für Ihre Gesundheit tun können.

.


09.06.2020, 13.00 Uhr
Laptop- und Handysprechstunde
Veranstaltung in Kooperation mit der Hochschule Harz, Projekt VTTNetz, und TECLA e.V.; Leitung: Thomas Schatz

In dieser Veranstaltung erhalten Sie Tipps zum sicheren und unkomplizierten Umgang mit dem eigenen Laptop, Handy oder Smartphone. Dabei geht es um allgemeine Funktionsmöglichkeiten, aber auch um die konkrete Bedienung. Bitte bringen Sie Ihre Geräte mit.
.
.
                                                              Bitte anmelden!

.


11.06.2020, 19.00 Uhr
Remise, Marktstr. 1 in Wernigerode
„Effis Nacht“ von Rolf Hochhuth
Szenische Lesung mit Nicole Haase und Michael Kind

Effis Nacht ist eigentlich Elses Nacht und meint jene Elisabeth Baronin von Ardenne, geb. Edle und Freiin von Plotho, die Theodor Fontane als Kunstfigur Effi Briest unsterblich machte, wenngleich er seine Effi im Roman früh sterben ließ. Elisabeth hingegen verstarb 1952 im Alter von 99 Jahren, mittellos und bis zuletzt als Krankenpflegerin arbeitend. Sie wurde damit Zeitzeugin von beinahe 100 Jahren bewegter deutscher Geschichte und damit geradezu eine perfekte Vorlage für den Dramatiker Hochhuth, der anhand historischer Persönlichkeiten immer wieder Fragen nach der persönlichen und gesellschaftlichen Verantwortung und Schuld stellt.

Effis Nacht ist eine Nacht im Kriegsjahr 1943; der Zweite Weltkrieg ist "ihr fünfter Krieg" inzwischen. Sie wacht am Bett eines Schwerverwundeten und so - als sei sie es, die ihre letzten Stunden vor sich hat - lässt sie vor diesem Hintergrund ihr eigenes Leben Revue passieren. Sie spannt einen Bogen von der weit zurückliegenden privaten Katastrophe bis zur gegenwärtigen ihres Vaterlandes. Ein Monolog zwar, aber dennoch ein vielstimmiger Text, der komprimiert die Komplexität eines langen Lebens und einer Epoche auszuleuchten versucht.

Die Veranstaltung wird von der Ilse-Holzapfel-Stiftung mit Sitz in Gotha gefördert.

Teilnehmerbeitrag:  10 €
.


27.06.2020
Madonna – Muse – Mörderin. Weibsbilder in Kunstgeschichten

Fahrt nach Leipzig und thematische Führung durch das Museum der bildenden Künste.
Veranstaltung mit Almut Zimmermann

Ausgehend von einem kleinen unscheinbaren Liebeszauber im Mittelalter nähern wir uns dem von den Herren ersehnten und von Künstlern gezeigten Idealbild einer Frau. Danach belauschen wir einen Dialog zwischen dem zeitgenössischen Künstler Wang Quingsong und Hans Baldung gen.Grien aus dem 16. Jahrhundert über die sieben Lebensalter des Weibes. Wir begegnen Klingers Muse, der Schriftstellerin Elsa Asenijeff, die den großen Künstler eroberte, liebte, verlor und daran zerbrach. Und wir decken ein Komplott von Künstlern auf, das aus Angst vor der Femme fatale eine unschuldige Prinzessin als Mörderin verurteilte.

Treffpunkt am Bahnhof Wernigerode:  8.30 Uhr

Teilnehmerbeitrag:  25 €                              Bitte anmelden!
.

 


21.09.2020, 19.00 Uhr
Parität in Parlamenten und Politik
Vortrag von Dr. Viola Schubert-Lehnhardt, Halle

Obwohl Frauen die Hälfte der Bevölkerung ausmachen, sind sie in der Politik nur unzureichend vertreten. Gegenwärtig liegt der Frauenanteil im Deutschen Bundestag bei 30%, im Landtag von Sachsen-Anhalt ist er mit rund 21 % sogar noch geringer. Um die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Politik zu gewährleisten, fordern nun verschiedene gesellschaftliche Kräfte gesetzliche Maßnahmen.

Die Referentin gibt zunächst einen Überblick über die historische Entwicklung der Idee von der Notwendigkeit einer gleichen Zahl von Frauen und Männern in politischen Gremien, die bereits im Zuge der französischen Revolution diskutiert wurde. Sie beschreibt dann die aktuelle Situation hinsichtlich der Einführung von Paritätsgesetzen auf Länderebene. Ausführlich wird dabei auf den Stand und die Debatten in Sachsen-Anhalt eingegangen. 
.

 


2020
Besuch der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ in Bernburg

Im Jahr 1940 wurde ein Teil der psychiatrischen Anstalt in Bernburg geräumt und zu einer der sechs Einrichtungen im Deutschen Reich umgebaut, in denen kranke, behinderte und fürsorgebedürftige Menschen durch Gas ermordet wurden. Bis August 1941 wurden in den „Euthanasie"-Anstalten Grafeneck, Brandenburg, Hartheim, Pirna, Hardamar und Bernburg insgesamt rund 70.000 Menschen getötet. Sie starben, weil sie nach den Kriterien der nationalsozialistischen Gesundheits- und Rassenpolitik keine Existenzberechtigung hatten. Ihre Betreuung galt als Verschwendung von Mitteln im sozialen Bereich; ideologisch passte ihre fehlende oder eingeschränkte Leistungsfähigkeit nicht zum Bild des „arischen Herrenmenschen“. Die Bezeichnung der Morde als „Euthanasie“ entstellte die hippokratische Medizin, die unter diesem Begriff ein gutes, leichtes Sterben im Sinne von Schmerzlinderung und Zuspruch zusammenfasste, und rechtfertigte einen Massenmord als Erlösung.

Die Veranstaltung wird von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt gefördert.

Treffpunkt am Bahnhof Wernigerode:  8.30 Uhr

Teilnehmerbeitrag: 8 €                                 Bitte anmelden!
.
.


2020
ICH nehme ab
Ernährungskurs mit Gabriele Lausch, Ökotrophologin in Quedlinburg

 

„ICH nehme ab“ ist keine Diät, sondern ein von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)  konzipiertes Programm, wie Sie Ihr Gewicht mit Hilfe einer vollwertigen Ernährung langfristig verringern und halten können. Es unterstützt Sie dabei, Ihre ganz persönlichen Ernährungsfehler zu erkennen und „abzutrainieren“. Der Kurs ist besonders geeignet für Frauen in der zweiten Lebenshälfte und wird als Präventionsmaßnahme von den Krankenkassen anerkannt und entsprechend bezuschusst.

10 Termine jeweils dienstags von 18.00 bis 19.30 Uhr

Teilnehmerbeitrag:   120 €                            Bitte anmelden!
.
.


.

.

Rückschau 2020


08.03.2020
Le Bistro 38, Burgstr. 38 in Wernigerode
Frauenfrühstück am Internationalen Frauentag

Zum Frauenfrühstück am Internationalen Frauentag waren alle Frauen herzlich eingeladen. Der Vormittag war wieder einmal eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. Gast der Veranstaltung war auch Kathrin Skirlo, Geschäftsführerin der DGB Region Altmark-Börde-Harz. Sie sprach u. a. über die aktuellen Arbeitskämpfe in Sachsen-Anhalt und leitete damit eine Diskussion über derzeitige Entwicklungen in der Arbeitswelt und aktuelle sozialpolitische Fragen ein.


05.03.2020
Remise, Marktstr. 1 in Wernigerode

Die Nowak live

Konzert
.
Die diesjährige Reihe der Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag begann mit einem Konzert der Chansonsängerin Die Nowak. Über 70 Frauen waren unserer Einladung in die Remise gefolgt und erlebten einen phantastischen Auftritt. Die Sängerin bot ein „Zuhörkonzert“ mit anspruchsvollen Texten, zerbrechlicher und zugleich kraftvoller Stimme und einer jazzig angehauchten Klavierbegleitung. Ihre Musik „schmeichelt der Seele, beißt sich ins Herz und setzt die Emotionen frei.“


 







.

.

.

.

.

.

.

.


24.02.2020
Filmabend
Violeta Parra
Spielfilm von Andrés Wood (Chile, Brasilien, Argentinien/ 2011/Untertitel)

Ihre Hymne „Gracias a la vida“ machte sie zur unsterblichen Legende Südamerikas: Die Chilenin Violeta Parra (1917-1967) schuf in den 1950ern Lieder, die weltweit aufhorchen ließen und zum wichtigsten Symbol der lateinamerikanischen Protestbewegung wurden.

Violeta Parra war ihrer Zeit weit voraus und protestierte mit ihrer Gitarre gegen soziale Ungerechtigkeit, die sie aus eigenen Erfahrungen kannte. Aus all den traditionellen Liedern, die sie entlang ihres Weges quer durch Chile aufgesammelt hatte, kreierte sie Meisterstücke in einer neuen musikalischen Richtung, dem „Nueva Canción Chilena. Neben ihren musikalischen Werken schuf sie originelle Gemälde, Textilien und Keramiken. 1964 gelang ihr als erster Künstlerin aus Lateinamerika eine Ausstellung im Louvre.

Als unglaublich vielfältige, authentische Künstlerin gefeiert, wurde Violeta Parra zur populären Ikone, deren Lieder bis heute von vielen internationalen Künstlern interpretiert werden.

Mit seinem Film hat Andrés Wood, der ebenfalls aus Chile stammt, Violeta Parra ein eindringliches Portrait gewidmet. In einer weiteren Hauptrolle: ihre wunderschöne, ergreifende Musik …

.


20.02.2020
Harzer Volksbank eG, Gustav-Petri-Str. 6 in Wernigerode

Die „AG Malen und Zeichnen“ des Frauenzentrums stellt sich vor

Ausstellungseröffnung

Die „AG Malen und Zeichnen“ wurde 2012 von Brigitte Mendritzki gegründet. Die Gruppe trifft sich einmal wöchentlich im Frauenzentrum; und die Mehrzahl ihrer Mitglieder ist von Anfang an mit dabei. Die Frauen widmen sich vorwiegend der Aquarellmalerei. Seit einem Jahr werden sie dabei von dem Wernigeröder Künstler Korvin Reich angeleitet. Die Ausstellung zeigt Bilder aus den letzten drei Jahren und lässt dabei unterschiedliche künstlerische Handschriften sichtbar werden.

 


19.02.2020
Literaturkreis

Geschlechter- und Familienvielfalt – ein Thema für und in Kitas, Grundschulen und Horteinrichtungen

Veranstaltung mit Jonathan Franke, Kompetenzzentrum für geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe
Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH), Magdeburg

Welche Vorstellungen gibt es über „richtige“ Mädchen* und „richtige“ Jungen*? Was macht Vielfalt aus? Wie kann es gelingen, geschlechtsspezifische Zuschreibungen und unterschiedliche familiäre Lebensmodelle im pädagogischen Alltag zu thematisieren, ohne diese besonders hervorzuheben? Was können wir tun, damit Vielfalt als Normalität begriffen wird? Diese und ähnliche Fragen stellen sich zunehmend die Fachkräfte in Kitas, Grundschulen und Horten. Das KgKJH hat daher einen ausleihbaren Medienkoffer entwickelt, in dem sich vielfältige Bildungsmaterialien zu den Themen Rollenzuschreibungen, Geschlechtervielfalt und Familiendiversität befinden.

In der Veranstaltung stellte der Referent* u. a. Kinderbücher und Spiele aus diesem Koffer vor und gab Anregungen, wie diese auch in den Familien genutzt werden können, um bei Kindern die Entwicklung einer geschlechtersensiblen Grundhaltung zu unterstützen.

.
.


17.02.2020
Leseabend

Helga Schütz „In Annas Namen“

Buchvorstellung von Irmtraut Blume

Ein Roman aus den späten Jahren der DDR, eine Liebesgeschichte als Gesellschaftsroman: Anna, Filmarchivarin und alleinerziehende Mutter, liebt Rolf, einen Mediziner. Es ist eine glückliche Liebe - altmodisch, grenzen- und bedingungslos, und man sollte meinen, sie wird bis über das Grab dauern. Anna Unglück fängt mit einer Lammfelljacke an. Mit einem Geschenk, mit Freude und vorsichtigem Staunen. Später hat ein Warenberg die Liebe zugeschüttet und Anna ihren Rolf an eine Frau aus dem Westen verloren.

Die Autorin Helga Schütz (geb. 1937) lebt in Potsdam. Der Roman „In Annas Namen“ wurde 1986 veröffentlicht, zugleich in Ost und West.

.


13.02.2020
Stadtarchiv, Oberpfarrkirchhof 5 in Wernigerode
Frauengeschichtliche Spurensuche im Stadtarchiv

In der Geschichtsschreibung unserer Stadt kommen Frauen kaum vor. Dabei machten sie doch zu allen Zeiten die Hälfte der Bevölkerung aus und haben – wenn auch spärlicher - Spuren in historischen Quellen hinterlassen. Im Stadtarchiv konnten wir Dokumente einsehen, die über das Leben in vergangenen Jahrhunderten und den Alltag von Frauen in Wernigerode Auskunft geben.

.


27.01.2020
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Gerdas Schweigen

Dokumentarfilm von Britta Wauer nach dem gleichnamigen Buch von Knut Elstermann (D; 2008)

Eine Episode aus der Kindheit ließ den Ostberliner Journalisten und Radiomoderator Knut Elstermann nie los. Anlässlich des Besuchs der Tante Gerda aus Amerika im Berliner Osten wurde ihm untersagt, sie auf den Krieg und ihr Kind anzusprechen. Da sie jedoch von ihrem Sohn erzählte, dachte sich der kleine Knut, dass man sie ja dann doch befragen dürfe. Allerdings war das Resultat ein peinliches Schweigen der versammelten Familie.

30 Jahre später recherchierte Elstermann erneut über seine Tante und fand heraus, dass diese nicht wirklich zur Familie gehörte. Seine Beharrlichkeit erweichte schließlich Gerda Schrage, die ihm in langen Gesprächen von ihrem Schicksal während der Nazi-Zeit erzählte: ihre Kindheit und Jugend als Jüdin im dritten Reich, ihre Deportation, ihre Flucht und ihr Leben in Heimlichkeit sowie ihre erneute Deportation nach Auschwitz. Doch es dauerte noch lange, bis sie sich schließlich erstmals dem Geheimnis ihres Traumas nähern konnte...



.


20.01.2020
Leseabend
Vizma Belševica „Nur wegen der verrückten Pauline“

Buchvorstellung von Irmtraut Blume

Eine skurrile Geschichte aus dem Lettland der siebziger Jahre: Zwei alte Frauen bereiten in aller Heimlichkeit ihre eigene Beerdigung vor. Die soll etwas ganz Besonderes werden, und die Leiche, die dann in der Stube aufgebahrt sein wird, muss auch etwas hermachen. Ein Totenhemd von der Stange kommt da natürlich nicht in Frage und schon gar nicht ein Sarg, der in der Produktionsgenossenschaft gefertigt wurde. Insgesamt ein eigensinniges und schwieriges Vorhaben, denn die Rente ist nicht üppig, die Versorgungslage schlecht und ein guter Handwerker kaum noch zu finden. Aber Kreativität und Durchhaltevermögen werden erfolgreich erprobt. Dass am Ende alles anders kommt, liegt an der alten Pauline, deren "Unvernunft" und Lebenslust einfach nicht zu bändigen sind.

fusszeile
                                                                  Frauenzentrum Wernigerode - Tel. 0 39 43 - 62 60 12                                          Über uns | Lageplan | E-MailImpressum | Datenschutz
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*