07.01.2026
10.00 Uhr
Literaturkreis
Frau Bachmann leitet uns „Mit Elek Magyar durch das Jahr – traditionelle ungarische Küche“
12.01.2026
17.00 Uhr
Medienkritische Runde
Veranstaltung mit Andrea Borchert
In dieser Veranstaltungsreihe wollen wir Beiträge aus Presse, Funk, Fernsehen oder Netz besprechen, die uns aufgrund ihres Inhaltes oder ihrer Gestaltung aufgefallen sind.
Thema der heutigen Runde: Ankommen in Deutschland – einsame Klasse
Wie Bildungsstatus und soziale Herkunft das Ankommen von Migranten und Migrantinnen in der Gesellschaft beeinflussen.
14.01.2026
10.00 Uhr
Literaturkreis
Frau Schröter stellt den Roman der Literaturnobelpreisträgerin Han Kang „Deine kalten Hände“ vor.
21.01.2026
10.00 Uhr
Literaturkreis
Thema im heutigen Literaturkreis sind die Frauen um Goethe.
27.01.2026
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
19.00 Uhr
Kino Volkslichtspiele, Salzbergstr. 1, Wernigerode
Frauenfilmreihe: Hannah Arendt - Denken ist gefährlich
Der Dokumentarfilm von Jeff Bieber und Chana Gazit (2025) beleuchtet das Leben und Wirken der jüdischen Philosophin Hannah Arendt. Durch Originalzitate aus Arendts Essays und Briefen, vorgetragen von Nina Hoss, sowie atmosphärische Archivaufnahmen entsteht ein intimes Porträt einer Intellektuellen, die trotz Holocaust und Exil nie ihren Stolz verlor.
Berühmt wurde Hannah Arendt mit ihrer Studie zur Entstehung totalitärer Herrschaft. Umstritten ist sie für ihre Diagnose der „Banalität des Bösen“. Bewundert wird ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft.
Ihr Leben ist geprägt von der Erfahrung des Hitlerfaschismus und der Unfassbarkeit des Holocaust. Aber auch die finstersten Zeiten können ihr den Stolz und den Humor nicht nehmen. Als Frau und als Jüdin, als Staatenlose und Widerstandskämpferin, als Fluchthelferin und als Intellektuelle arbeitet sie unermüdlich daran, die Welt, die sie liebt, zu verstehen.
Der Film ist eine ergreifende Nacherzählung dieses Lebens- und Denkwegs und zeigt, wie Hannah Arendt die Welt zu verstehen suchte – und warum ihre Gedanken über die Katastrophen des 20. Jahrhunderts direkt zu uns im Hier und Jetzt sprechen.
Bitte anmelden!
Karten zum Preis von 5,-€ im Frauenzentrum erhältlich.
28.01.2026
10.00 Uhr
"Wir waren nur Mädchen" - Widerstand gegen den Nationalsozialismus in den Niederlanden
Vortrag und Diskussion von/mit Dr. Viola Schubert-Lehnhardt, Halle
In der letzten Zeit haben sich u.a. drei Bücher mit Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und Aktionen zur Rettung jüdischer Menschen in den Niederlanden beschäftigt. Titelgebend für die Veranstaltung ist der Roman von Buzzy Jackson „Wir waren nur Mädchen“ über Hannie Schaft, die meistgesuchteste Frau in dieser Zeit in Holland. Weiterhin vorgestellt werden das Buch von Florence Herve „Ihr wisst nicht, wo mein Mut endet“ und das Buch von Agnes Imhof „Die Kastanien an der Gracht“ über Miep Gies, die Frau, die Anne Frank versteckte.
Die Veranstaltung wird gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt e. V.
30.01.2026
08.00 Uhr
Treffpunkt Bahnhof Wernigerode
"Niki.Kusama.Murakami. Love you for Infinity"
Besuch der Sonderausstellung im Sprengel Museum Hannover
Das Sprengel Museum Hannover präsentiert noch bis Ende Januar 2026 die Ausstellung „Love you for infinity“ – ein großes Ausstellungshighlight, das Werke von Niki de Saint Phalle erstmals gemeinsam mit Arbeiten von Yayoi Kusama und Takashi Murakami zeigt. Die Ausstellung spannt den Bogen von Niki de Saint Phalles „Schießbildern“ und den berühmten „Nanas“ über Kusamas immersive „Infinity Room“-Installationen bis hin zu Murakamis poppigen Wandtapeten. Dabei vereint sie Malerei, Skulptur, Installation und Film. Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede der künstlerischen Handschriften treten in der Zusammenschau zutage. Auf über 2.000 Quadratmetern entstehen überraschende Verbindungen zwischen den großformatigen Werken: von überbordender Lebensfreude bis zu existenziellen Bedrohungen, von Feminismus und weiblicher Selbstbehauptung bis hin zu männlicher Dominanz.
„Love you for infinity“ ist die erste Ausstellung, die Arbeiten von Niki de Saint Phalle mit den Werken der japanischen Künstler*innen Yayoi Kusama (geb. 1929) und Takashi Murakami (geb. 1962) vereint. Alle drei Künstler*innen eint eine Begeisterung für bunte, ausdrucksstarke Farbwelten und Formen. Ihre Bildsprache überschreitet die Grenzen von Kunst, Popkultur und Kommerz und behandelt zentrale Themen wie Kunst und Konsum, Leben und Tod sowie Sexualität und Traumata – jedes Werk auf seine eigene Weise.
Bereits nach rund 11 Wochen erreichte sie über 100.000 Besucher und zählte damit zu den erfolgreichsten Ausstellungen der letzten Jahre im Museum, was die immense Beliebtheit der Künstler und die Anziehungskraft der gemeinsamen Präsentation zeigt!
Teilnehmerbeitrag: 35,-€ (20,-€ mit D-Ticket)
Bitte anmelden!

