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Rückschau auf ausgewählte Veranstaltungen 2010

  03.11.2010
International Women's Club, Hochschule Harz
Begegnungen mit muslimischen Frauen
Vortrag von Irmtraut Blume

In der Veranstaltung wurde von einem Seminar berichtet, das im Frühjahr dieses Jahres vom Verein TIWIZI in Agadir/Marokko ausgerichtet wurde. TIWIZI setzt sich u. a. für die Entwicklung des ländlichen Raumes um Agadir ein und hat bereits eine Vielzahl von Projekten speziell für Frauen unterstützt. So konnten die SeminarteilnehmerInnen u. a. eine Frauen-Kooperative besichtigen, in der Arganöl hergestellt wird, und eine von Frauen bewirtschaftete Herberge besuchen. Kennen lernen konnten sie zudem die Arbeit einer Beratungsstelle für von Gewalt betroffene Frauen, die ihren Klientinnen zugleich auch eine minimale Ausbildung anbietet. Die Wirkungen dieser Projekte sind vielfältig. Die Möglichkeit jedoch, eigenes Geld zu verdienen, stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein marokkanischer Frauen, sondern verändert nach und nach auch ihr Leben, das immer noch stark von Tradition und Religion geprägt ist. In welche Richtung das gehen kann, lies sich gut an einigen Teilnehmerinnen des Seminars ablesen. Sie kamen aus Frankreich und Deutschland, ihre Familien stammten dabei aus der Türkei, aus Algerien, Ägypten und Pakistan. Allesamt Muslimas gehen sie mit ihrer Religion und ihren kulturellen Hintergründen doch sehr unterschiedlich um; sie tragen Kopftuch oder auch nicht, sie wollen viele Kinder oder auch gar keine, sie studieren…



 03.11.2010
Die Unwertigen
Dokumentarfilm von Renate Günther-Greene (D, 2009)

Die Nazis sortierten Jugendliche nach ihrem Wertesystem der Rassen-hygiene und Eugenik. Die wertigen Kinder wurden gefördert, die unwertigen aussortiert und ausgemerzt.
Waltrauts Mutter kommt ins Konzentrationslager, Waltraut und ihre Geschwister in Heime. Günter muss ins Jugendkonzentrationslager, weil er verbotene Swing-Musik hört. Elfriede erlebt im Kinderheim, wie Kinder Opfer der Euthanasie werden. Richard wird als uneheliches Kind seiner Mutter für immer entrissen und leistet mit vier Jahren Zwangsarbeit.
Der Film erzählt aber auch von der gesellschaftlichen Verdrängung nach 1945 und den Auswirkungen für die Betroffenen bis heute: Richeard und Elfriede bekommen die Folgen des nationalsozialistischen Denkens noch lange nach dem Krieg zu spüren. Elfriede bleibt bis 1970 eingesperrt im Heim. Richard leistet weiter Zwangsarbeit als Kind und Jugendlicher.
Richard ist jetzt ein Zeuge im aktuellen Petitionsausschuss der Heimkinderdiskussion im Bundestag. Er hofft für sich und alle Betroffenen eine emotionale und finanzielle Wiedergutmachung.



 01.11.2010
Prävention und Früherkennung für die Frau
Veranstaltung mit Katja Mann, Diplom-Gesundheitswirtin, Magdeburg

Meist übernehmen Frauen in ihren Familien die Rolle der "Gesundheitsmanagerin" und vergessen dabei oft ihre eigene Person. Den Überblick über die vielfältigen kostenfreien Gesundheitsangebote für sich selbst zu behalten, rückt nicht selten in den Hintergrund. In dieser Veranstaltung sollten daher die für Frauen wichtigen Vorsorgemaß-nahmen und Früherkennungsuntersuchungen vorgestellt werden: Welche Untersuchungen sind sinnvoll? Welche Impfungen werden empfohlen? Was bezahlt die Krankenkasse? Wie laufen die Untersuchungen ab? Eingegangen wurde dabei auch auf die Selbstuntersuchungen von Brust und Haut. Zudem wurde für jede Teilnehmerin der Veranstaltung ein individueller Vorsorge- und Früherkennungsplan erstellt.

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.



 

 30.10.2010
Alltägliche Manipulationen durchschauen
Tagesseminar mit Celina Schareck, Erfurt

Häufig sind wir Opfer in einem Spiel, das wir zu spät durchschauen. Wenn Menschen andere gezielt beeinflussen, für ihre Zwecke benutzen oder ausschalten, dann stehen wir dem Geschehen ungläubig, hilflos gegenüber und erstarren innerlich. Im Nachhinein ärgern wir uns über unsere Leichtgläubigkeit, die schlechte Menschenkenntnis oder über das eigene Unvermögen, anders zu handeln. Im Seminar wurden durch gezielte Informationen über Manipulationstechniken, Beeinflussungsstrategien und Automatismen der Weg zu selbstverantwortlichem Handeln aufgezeigt.
 
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
 




 

 13.10.2010
Wie kommuniziere ich als Frau, Mutter und Unternehmerin meine Grenzen?
Und - wie entschleunige ich mich im Alltag?
Themenabend des Projektes juEX - junge Existenzgründerinnen in Sachsen-Anhalt

An diesem juEX-Themenabend sollten die unterschiedlichen Kommunikationswege des Nein-Sagens und die des Grenzen-Setzens vermittelt werden. Zusätzlich wurden den Teilnehmerinnen hilfreiche Tipps für die persönliche Entschleunigung gegeben.

Der Vortrag zum Thema „Wie kommuniziere ich meine Grenzen und sage richtig „nein“? richtete sich speziell an Existenzgründerinnen. Referentin war Katharina Fischer, Inhaberin von Fischer PR in Halberstadt und selbst erfolgreiche Unternehmerin. Sie thematisierte, wie Frauen, die sich in der herausfordernden Situation der Unternehmensgründung befinden, ihre eigenen Grenzen richtig kommunizieren und sozial kompetent „nein“ sagen können. Dazu wurden praktische und anwendbare Techniken vermittelt, aber auch jede Menge Tipps und Anleitungen für konfliktfreie Kommunikation und Hinter-gründe zu den unterschiedlichen Kommunikationsweisen von Frauen und Männern gegeben.

Den Fragen, wie entsteht Stress, welcher Stress kommt von außen und welchen Stress machen wir uns selbst, ging indes Heilpraktikerin Ursula Eschrich aus Wernigerode nach. in ihrem Vortrag „Entschleunigung im Alltag“ erläuterte sie einzelne Stressfaktoren aus medizinischer und aus naturheilkundlicher Sicht. Auf dieser Grundlage wurden dann Tipps gegeben, um Stress zu erkennen, zu vermeiden oder zu minimieren. Aus dem Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin zeigte Frau Eschrich Techniken, die bei stressbedingten Beschwerden Linderung bringen können. Werden diese Hilfen angewendet, können Frauen Stress vorbeugen, kraftsparender den Berufs- und Familienalltag durchleben und ein besseres Verständnis für Körper und Seele entwickeln.

Die Veranstaltung wurde von juEX-Team um Evelyn Edler organisiert und geleitet.








 05.10.2010
Berufsbildende Schulen Wernigerode,
Projekttag „Brustgesundheit“
Veranstaltung mit Katja Mann, Diplom-Gesundheitswirtin in Magdeburg

Grundgedanke der Veranstaltung war, junge Frauen zu befähigen, selbst aktiv für ihre Gesundheit einzutreten. Brustkrebs ist immer noch die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, aber es bestehen gute Heilungschancen, wenn der Tumor früh genug erkannt wird. Schülerinnen des zweiten Ausbildungsjahres zur Kinderpflegerin erhielten am Projekttag Informationen über die Ursachen von Brustkrebs und Risikofaktoren. Schwerpunkt der Veranstaltung war dann die Selbstuntersuchung der Brust, die einfachste und mit etwas Übung eine der effektivsten Methoden der Brustkrebsvorsorge. Diese Methode will aber gekonnt sein! Die Schülerinnen erlernten an einem Silikonmodell das richtige Abtasten und erfuhren, wie sich ein Knoten anfühlen kann. Der Projekttag „Brustgesundheit“ sollte die angehenden Kinderpflegerinnen ermutigen, die monatliche Selbstuntersuchung der Brust in ihren Alltag zu integrieren. Denn nur wer regelmäßig seine Brust abtastet, entwickelt einen ausgeprägten Tastsinn und ein Gespür für die Beschaffenheit seiner Brust.
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Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.




 
 
 04.10.2010
Aktion Lucia - Licht gegen Brustkrebs
Öffentliche Aktion auf dem Nicolaiplatz in Wernigerode

 
Seit 2007 beteiligen sich Frauen aus der Stadt Wernigerode und dem Landkreis an der bundesweiten „Aktion Lucia – Licht gegen Brustkrebs“. Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder versammelt und auf dem Nicolaiplatz für jede Frau, die an diesem Tag an Brustkrebs gestorben ist, symbolisch ein Licht angezündet. Insgesamt waren es 50 Lichter, denn immer noch sterben in Deutschland 50 Frauen täglich an Brustkrebs. Mit unserer Aktion wollen wir auf die Defizite bei der Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in Deutschland hinweisen und bei Frauen das Bewusstsein schärfen, für die eigene Brustgesundheit auch selbst mit einzustehen. Unser Dank gilt besonders der Selbsthilfe-gruppe „Frauen nach Krebs“ aus Wernigerode für das aktive Mittun und wtvlive-wernigerode für die Dokumentation.

 
 

 30.09.2010
Rumänisches Kochstudio
Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2010

„Zusammenhalten - Zukunft gewinnen“ war das Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche. Doch vor dem Zusammenhalten kommt das gegenseitige Kennenlernen. Und weil das über Topf und Pfanne hervorragend funktioniert, haben wir das internationale Kochstudio eingerichtet. Küchenchefin diesmal war Joana Suta aus Rumänien, die seit drei Jahren in Wernigerode lebt. Unter ihrer Anleitung bereiteten die Teilnehmerinnen gemeinsam Sauerkrautrouladen mit Polenta als Hauptgericht und Eierkuchen mit Konfitüre als Nachspeise zu. Nebenbei gab es natürlich noch jede Menge Interessantes über Land und Leute, Sitten und Gebräuche in Rumänien zu erfahren.
Das internationale Kochstudio ist ein gemeinsames Projekt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wernigerode, des Internationalen Bundes, der Volkssolidarität, der Ländlichen Erwachsenenbildung und des Frauenzentrums Wernigerode.



 29.09.2010
Kinoabend
In den Süden
Spielfilm von Laurent Cantet (Frankreich/Kanada 2005) mit Charlotte Rampling, Karaen Young und Ménothy Cesar

 „In den Süden“ konfrontiert den Zuschauer mit einem Thema, das gesellschaftlich immer noch weitgehend tabuisiert ist - dem erotischen Begehren einer älteren Frau -, und verbindet es mit zwei weiteren Tabus, der Liebe zu einer anderen Hautfarbe und der Liebe zu einem jüngeren Mann. Die Handlung ist angesiedelt im Haiti der siebziger Jahre, wo einige amerikanische Touristinnen ein paar Wochen lang in einer gut abgeschotteten Ferienanlage leben und sich die Zeit mit einheimischen Männern vertreiben. Dabei liefern sich Ellen und Brenda einen erbitterten Konkurrenzkampf um den attraktiven Legba. Denn nachdem Brenda den jungen Mann bereits einige Jahre zuvor als fünfzehnjährigen Stricher kennen gelernt hatte, muss sie bei ihrer mit vielen Erwartungen verbundenen Rückkehr feststellen, dass ihn die charismatische Ellen bereits für sich in Anspruch nimmt. Immer wieder fließen auch die sozialen und politischen Probleme des Landes mit in die Handlung ein. Die vermeintlich paradiesischen Zustände am Strand werden der von Armut und Unterdrückung geprägten Wirklichkeit außerhalb gegenüber gestellt. Der Film demonstriert aber, dass Legba und seine Freunde auch eine andere Wahl hätten und sich hinter der scheinbaren Ausbeutung durch Brenda und Ellen eigentlich eine tiefe Sehnsucht nach Liebe verbirgt. So erzählt der Film nicht nur vom Sextourismus, es geht auch um die Simulation einer Liebesbeziehung und darum, dass dieses Dienstleistungsverhältnis durch innere und äußere Einflüsse leicht außer Kontrolle geraten kann.



 29.09.2010
Literaturkreis
GOL-O-BOLBOL – Rosen und die Nachtigall
Veranstaltung mit Jutta Speer, Berlin

Der Iran ist ein seltenes Reiseziel. Zweimal hat Jutta Speer das Land als Touristin besucht. Auf ihren Reisen lernte sie nicht nur Land und Leute kennen, sondern erhielt auch viele Anregungen, sich intensiver mit der persischen Kunst und Kultur zu beschäftigen. Vor allem die Dichtkunst wird im persischen Kultur- und Sprachgebiet hoch geschätzt, so dass der persische Kulturkreis eine ganze Anzahl berühmter und erfolgreicher Dichter hervorgebracht, die über Jahrhunderte hinweg eine große Wirkung auf andere Kulturen und Sprachen hatten. Der Dichter Hafes hat unter anderem Goethe, dessen West-östlicher Diwan auf der klassischen persischen Poesie basiert, inspiriert und beeinflusst. Auf Hafes und andere Vertreter der altpersischen Dichtung soll im Vortrag besonders eingegangen werden. Dazu werden Bilder aus dem Iran gezeigt.



  15.09.2010
Sinnsuche und Heilsversprechen zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Neue religiöse Gemeinschaften im Überblick
Vortrag und Diskussion mit Dr. Marion Zimmermann,
Informations- und Dokumentationsstelle Neureligiöse und ideologische Gemeinschaften sowie Psychogruppen, Okkultismus/Satanismus bei der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V., Halle
 
Wer heute nach den Sinn des Lebens fragt, steht vor einer großen Auswahl von Weltanschauungen und religiösen Gemeinschaften mit christlichen, hinduistischen und esoterischen Inhalten. Sie alle versprechen viel. Die Veranstaltung möchte der Frage nachgehen, wann Angebote potentiell konfliktträchtig für den Einzelnen, für die Familie und die Gesellschaft werden können.



 22.09.2010
Literaturkreis
Man wird halt – älter. Texte von schreibenden Senioren
Lesung von Charlotte Rüttinger und Volker Wein aus der Buchveröffentlichung des Senioren-Kreativ-Vereins e.V.,Halle


Senioren haben viel zu erzählen. Und wenn sie es niederschreiben, kann sogar ein Buch daraus entstehen. Die Mitglieder des Senioren-Kreativ-Vereins e.V. in Halle haben Texte verfasst, aus denen man Authentizität und Wahrhaftigkeit spürt. Gedichte, Erzählungen und Märchen, die neben aller Poesie zugleich auch Geschichtswerkstatt und Dokumente unserer Zeitgeschichte sind.

 


 

 04.09.2010
Wernigeröder Familientag

Auch das Frauenzentrum präsentierte sich den Besucherinnen und Besuchern des ersten Wernigeröder Familientags im Bürgerpark. An unserem Stand konnten wir mit vielen Interessierten ins Gespräch kommen und über unsere aktuellen Veranstaltungs- und Beratungsangebote informieren. Und natürlich haben wir auch einige Anregungen zur künftigen Entwicklung unserer Arbeit entgegennehmen können. 

 Wichtig war uns an diesem Tag aber auch, junge Familien auf unsere "Stöberstube" aufmerksam zu machen. Unser Warentisch mit Spielzeug und Kinderbüchern war zeitweise dicht umlagert, und so konnten wir  weitere Interessenten für unseren Sozialshop gewinnen. In den Wochen darauf haben wir etliche Familien erstmals in der "Stöberstube" begrüßt. Auch besonders viele Spenden an Kinderbekleidung und Spielzeug sind uns nach dem Familientag gebracht worden. Dafür bedanken wir uns herzlich.  
 


 

 28.08.2010
Die Kanzlerin Niemeyer und andere bemerkenswerte Hallenserinnen
Fahrt nach Halle und frauengeschichtlicher Rundgang auf dem Stadtgottesacker

Auf unserem Rundgang über den Stadtgottesacker erfuhren wir Geschichten über die Saalestadt und ihre BewohnerInnen. So auch über Agnes Wilhelmine Niemeyer (1769-1847), Ehefrau des Mitdirektors der Franckeschen Stiftungen und Professors der Halleschen Universität August Hermann Niemeyer. In ihrem Haus gab sie Gesellschaften mit bis zu 100 Gästen, die als geistiger Mittelpunkt der Stadt Halle galten. Dabei hat die Niemeyerin ihre Stimme nie öffentlich erhoben, etwa durch literarische Tätigkeit oder die Veröffentlichung von Lebenserinnerungen. Allein ihre hohe Bildung und ein besonderes Empathievermögen machten sie im Urteil ihrer Zeitgenossen neben Christian Reil zur interessantesten Person der Stadt.
Zugleich lernten wir mit dem Stadtgottesacker ein Meisterwerk der Renaissance kennen. Im 16. Jahrhundert nach dem Vorbild italienischer Camposanto-Anlagen errichtet, war er über Jahrhunderte bevorzugter Begräbnisort der städtischen Oberschicht und steht heute unter Denkmalschutz.


 05.07. bis 04.08.2010
Integrationskurs für ausländische Frauen und Mädchen
Kursthema: Wernigerode - ein leistungsstarker Wirtschaftsstandort. Welche beruflichen Möglichkeiten haben wir - meine Familie und ich - in unserer Stadt?


  12.06.2010
Sibylle. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR
Besuch der Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam

Die Zeitschrift SIBYLLE war in der DDR überaus beliebt und begehrt. Ihr Erfolg lag in ihrem einzigartigen Konzept – Mode, Fotografie und Kultur zu verbinden, alltagstaugliche Mode zu präsentieren und ein modernes Frauenbild zu vermitteln. Die profiliertesten Fotografen und Fotografinnen fanden dafür eine ganz individuelle Bildsprache, in der sich Mode- und Porträtfotografie verbanden. Die Ausstellung gab Einblicke in die Mode-Fotostrecken und in den redaktionellen Kulturteil der SIBYLLE, den sie zum Ausgangspunkt einer kritischen Reflexion von Frauenleitbildern und Frauenalltag in der DDR nimmt. (Foto: Sibylle Bergemann)


 
   09.06.2010
Einfach leben - hüben wie drüben. Zwölf Doppelbiographien
Lesung mit Erika Maier, Berlin, aus ihrem Buch 

Einfach LEBEN - HÜBEN WIE DRÜBEN? Erika Maier hätte nicht nach Meiningen und Augsburg fahren müssen, nicht nach Chemnitz und Hamburg, um zu erfahren, dass die gesellschaftlichen Bedingungen in Ost und West das Leben der Menschen beeinflusst haben - und zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer noch immer beeinflussen. Es gibt aber auch eine andere Wahrheit. Was Ärztinnen, Handwerker, Pfarrer in diesem Buch erzählen, ist etwas ganz Persönliches. Sie sprechen über ihre Lebenspläne, ihre Ideale, ihre Träume - und ob sich diese im Beruf, in der Familie und für ihr Land erfüllt haben. Wie war der Alltag der Architektin, der Bäuerin in der DDR, wie der Alltag der Architektin, der Bäuerin in der alten Bundesrepublik? Was hat sie behindert, was gefördert; was lag an den gesellschaftlichen Verhältnissen, was an ihnen selbst? Da gab es Chancen und Grenzen. Der eine konnte die Chancen nutzen und sein individuellen Lebensentwürfe verwirklichen. Der andere ist an Grenzen gestoßen und hat unter ihnen gelitten - HÜBEN WIE DRÜBEN. 


 31.05. bis 30.06.2010
Integrationskurs für ausländische Frauen und Mädchen
Wo kann ich Rat und Hilfe finden? Wichtige Ämter und Beratungsstellen in der Stadt Wernigerode und im Landkreis Harz.


 05.05.2010
Mythos Luise
Vortrag von Jutta Speer, Evangelische Erwachsenenbildung Magdeburg

Königin Luise (1776-1810) zeigte in ihrem kurzen Leben vielfältige Facetten. Ihre Schönheit und Anmut, ihre Natürlichkeit und ihr harmonisches Familienleben machten sie schon zu Lebzeiten zur Legende. In den Jahren
1797-1804 entdeckte sie ihr Interesse an Literatur. - Ihr Einsatz für einschneidende politische Reformen und ihre Gegnerschaft zu Napoleon ließen sie zur Hoffnungsträgerin in Preußens "schwerer Zeit" zu Beginn des
19. Jahrhunderts werden. Nach ihrem frühen Tod entwickelte sich ein Kult um ihre Person, der seinen Höhepunkt
im Kaiserreich nach1871 fand.Weiblichkeit, Beharrlichkeit und Macht sind die Attribute, die zum "Mythos Luise" gehören.


 
 29.04.2010
Veranstaltungsort: Volkssolidarität, Albert-Bartels-Str. 30, 38855 Wernigerode
Mexikanisches Kochstudio
mit Teresa Contreras Gomez, Langenstein
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Ländlichen Erwachsenenbildung e.V., der Volkssolidarität e.V. und der Stadtverwaltung Wernigerode


 21.04.2010
Die Zeit danach
Lesung mit Charlotte Rüttinger, Halle, aus ihrem Buch


In den Geschichten von Charlotte Rüttinger geht es zu wie im richtigen Leben. Ein arbeitsloser Akademiker schneidet sich die Pulsadern auf. Kaltschnäuzig wird ein kleiner Junge von seinem Vater aus dem Zug gestoßen. Vor der Beerdigung hat man die Leiche gestohlen. Ein General-direktor verliert seine Macht. Und selbst ein hoher Gast erweist sich als Mogelpackung. Doch "Die Zeit danach", das ist auch die Zeit, wenn wieder ein Fünkchen Hoffnung schimmert. Mit einem Schuss Romantik und Humor erzählt die Autorin davon, wie man überleben kann, wenn man den Mut findet, nach neuen Wegen zu suchen.




 30.03.2010
Mahn- und Gedenkstätte Veckenstedter Weg Wernigerode,
Veckenstedter Weg 43 in 38855 Wernigerode
Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern
Führung durch die Wanderausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Thema der Ausstellung sind die lange Zeit vergessenen Bordelle in Konzentrationslagern. Seit 1942 wurden auf Weisung des Reichsführers-SS Heinrich Himmler Bordelle in zehn KZ errichtet. Die »Sonderbauten«, wie die SS die Lagerbordelle nannte, waren seit 1943 fester Teil eines Prämiensystems, das im gesamten KZ-System galt. Auf diese Weise sollten männliche Häftlinge zu Mehrarbeit motiviert werden. Mehr als 200 weibliche Häftlinge wurden in diesen Lagerbordellen sexuell ausgebeutet, die meisten kamen aus dem Frauen-KZ Ravensbrück.
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Foto: Lagerbordell KZ Mauthausen (Bundesarchiv)



 
 27.03.2010
Alltägliche Manipulationen durchschauen
Tagesseminar mit Celina Schareck, Erfurt

Häufig sind wir Opfer in einem Spiel, das wir zu spät durchschauen. Wenn Menschen andere gezielt beeinflussen, für ihre Zwecke benutzen oder ausschalten, dann stehen wir dem Geschehen ungläubig, hilflos gegenüber und erstarren innerlich. Im Nachhinein ärgern wir uns über unsere Leichtgläubigkeit, die schlechte Menschenkenntnis oder über das eigene Unvermögen, anders zu handeln. Im Seminar wurden durch gezielte Informationen über Manipulationstechniken, Beeinflussungsstrategien und Automatismen der Weg zu selbstverantwortlichem Handeln aufgezeigt.
 

 
 26.03.2010,
Totgeliebt
Lesung mit Andreas Kläne, Journalist in Cloppenburg, aus seinem Buch

„Totgeliebt“ ist ein Tatsachenroman. Er erzählt die Geschichte von Karin Kogemann, einer fürsorglichen Ehefrau, die ihren Mann umbringt, und zieht seine Leser tief in die Gefühlswelt einer Beziehung, die nach außen makellos scheint und vom Umfeld als das Paradebeispiel eines glücklichen Zusammenlebens gesehen wird. Doch hinter dieser Fassade entwickelt sich eine Dramatik, die im Verbrechen endet. Was macht eine Frau zur Mörderin? Noch dazu eine, die Jahrzehnte lang ein so genanntes „anständiges“ Leben geführt hat und gesellschaftlich geachtet war? Andreas Kläne besuchte Karin Kogemann im Gefängnis, recherchierte anderthalb Jahre im Umfeld und in der Vergangenheit dieser Frau, verfolgte den Gerichtsprozess und führte zahlreiche Interviews. Aus den Ergebnissen dieser Arbeit entstand ein Tatsachenroman, der nicht nur ein Beitrag zur Psychologie des Verbrechens ist.



  17.03.2010
Blinden- und Sehbehinderten-Verband Wernigerode
Ich kann nicht aufhören zu töten.
Biografische Notizen zu Agatha Christie (1890-1976)
Vortrag von Irmtraut Blume


 10.03.2010
Frauentag - ein alter Hut?
Zur historischen und politischen Dimension von Fraueninteressen.
Vortrag von Dr. Elke Stolze, Historikerin in Halle
 
Vor einhundert Jahren demonstrierten im März 1911 erstmals Frauen zum Internationalen Frauentag in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz für umfassende staatsbürgerliche Rechte, Verkürzung der Arbeitszeit, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und gegen die drohende Kriegsgefahr. Sie folgten damit dem im Sommer des Vorjahres in Kopenhagen gefassten Beschluss der 120 Delegierten der Frauenkonferenz aus 17 Nationen. Im solidarischen Umgang nutzten und nutzen Frauen diesen Tag, ihre Interessen und Forderungen zu formulieren, für die schrittweise Verwirklichung einer konkreten Utopie – der Utopie von einer von Kriegsdrohung und Kriegen freie Gesellschaft, in der Frauen wirtschaftlich unabhängig und selbstbestimmt leben und gleichberechtigt die gesellschaftlichen Angelegenheiten mitbestimmen. So ist dieser Tag, der erst seit 1921 mit dem 8. März als konkretes Datum verbunden ist, schon immer Bestandteil des Kampfes um die Beseitigung der vielfältigen Diskriminierungen von Frauen und für ihre gesellschaftliche Gleichstellung. Eine Vision, die proletarische und bürgerliche Frauenbewegung gemeinsam tragen. Heute finden wir Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen … Hat sich deshalb der Internationale Frauentag überholt? Oder ist sein Anliegen angesichts der weltweiter Globalisierung und anhaltender Konjunktur-schwäche aktueller denn je? Die Referentin Dr. Elke Stolze erinnerte an die historischen Wurzeln und die Hintergründe des Tages nicht ohne zugleich das Heute in den Blick zu nehmen.


 09.03.2010
Sich informieren, unterhalten & miteinander ins Gespräch kommen
Empfang zum Internationen Frauentag
 
 

 

 04.03.2010
Veranstaltungsort: Engagiertes Leben e.V., Juri-Gagarin-Str. 19, 38820 Halberstadt
Quedlinburger Frauengeschichten. Auf den Spuren berühmter Stiftsdamen
Vortrag von Irmtraut Blume
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Vieles ist bekannt über Königin Mathilde, auf deren Fürsprache hin im 10. Jahrhundert das „Kaiserlich freie weltliche Reichsstift“ in Quedlinburg gegründet wurde. Weniger geläufig sind uns Heutigen dagegen all die Frauen, die im Laufe der Jahrhunderte im Stift lebten, für das Stift wirkten. Im Vortrag wurden Maria Aurora von Königsmarck, Anna Amalia von Preußen und Sophia Albertina von Schweden vorgestellt, die das Stift im letzten Jahrhundert seines Bestehens leiteten, deren Wirkung aber als auch künstlerisch tätige Frauen über die Geschichte des Damenstiftes hinausreicht. 


 

 21.01.2010
Leben im Gleichgewicht durch individuelle Ernährung
Vortrag von Andrea Höpfner, Ernährungsberaterin in Osterwieck

Der Stoffwechsel bestimmt, wie unser Körper aus der zugeführten Nahrung Energie herstellt. Aber jeder Mensch hat seinen individuellen Stoffwechsel. Für die körperliche und geistige Gesundheit ist also eine typgerechte Ernährung von Bedeutung, denn je mehr sich die Zusammensetzung am momentanen Bedarf des Organismus orientiert, desto mehr Energie steht dem Körper zur Verfügung und um so größer sind die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden. Im Vortrag wird auch die Stoffwechselanalyse mit dem System EVA 3000® erläutert.
 

 
 19.01.2010
Rechte Esoterik auf dem Vormarsch
Veranstaltung mit Dr. Marion Zimmermann, Halle,
Informations- und Dokumentationsstelle neureligiöse und ideologische Gemeinschaften sowie Psychogruppen, Okkultismus/Satanismus bei der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V.

Der Begriff „Rechte Esoterik“ bezeichnet Weltanschauungen, die esoterische Vorstellungen mit völkischen oder rassistischen Ideen verbinden. Im Vortrag werden einige ihrer Exponenten vorgestellt, deren braun schillernde Verschwörungstheorien mehr und mehr an Boden gewinnen.


 01.12.2009 bis 31.01.2010
Ausstellung
Portraits und Landschaften
Malerei von Natalia Makievska, Magdeburg

Natalia Makievska wurde 1964 in Kiev geboren. In ihrer Heimat studierte sie Bildende Kunst und Industriedesign. Seit 1996 lebt sie in Deutschland.
„Der Mensch ist eine emotionale Reaktion auf die Umwelt. Die Mimik, die Gestik, die Laune, die Körperhaltung, der Gang und sogar der Appetit – alles ist eine Antwort auf die äußeren Reize. Der Künstler nimmt diese Zutaten und verarbeitet sie zu einer Landschaft oder zu einem Stillleben. Wenn es sich aber um einPortrait handelt, treten noch die Emotionen und Gefühle des zu Portraitierenden ins Bild. Der Zustand des Künstlers in diesem Moment ist wie das Betreten eines Raumes mit gespiegelten Wänden. Man sieht sich selbst im Spiegel, während derjenige im Spiegel noch tausende anderer sieht, die wiederum man selbst sind und gleichzeitig auch noch einander beobachten. Wenn man es einmal erlebt hat, ist man immer wieder bestrebt sich in diesen Zustand zu versetzen. Einen gewissen Teil dieses Gefühls geben Portraits wieder, sodass der Betrachter die Gelegenheit bekommt, für kurze Zeit die Einzigartigkeit des Entstehungsprozesses mitzuerleben.“


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