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Frauenzentrum Wernigerode
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GRUNDTVIG Workshop

 
 
Europa macht mobil – Europa bekommt ein Gesicht. Über das EU-Bildungsprogramm GRUNDTVIG unterstützt die Europäische Kommission Bildungs- und Lernangebote in Europa mit dem Ziel, die allgemeine Erwachsenenbildung in Europa voran zu bringen. Es ermöglicht die europäische Zusammenarbeit, Begegnungen und den Austausch von Menschen. 
 
Unser GRUNDTVIG Workshop
 
 
Altes Kräuterwissen heute genutzt
 
  
fand in der Zeit vom 26.04. bis 02.05.2012 statt. Teilgenommen hatten 13 Lernende aus Lettland, Litauen, Belgien, Italien, Island und der Türkei.
Im Workshop lernten die Teilnehmer, Wildkräuter zu bestimmen und nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit zu sammeln. Sie probierten den kreativen Einsatz von Wildkräutern in der Küche aus sowie die Verarbeitung von Kräutern zu einfachen Arzneimitteln, die jede Hausapotheke bereichern. Auch Naturkosmetik war Thema der Veranstaltung. Nicht zuletzt besichtigten die Teilnehmer verschiedene Kräutergärten und erhielten wichtige Tipps, wie sie Kräuter selbst erfolgreich anbauen können – sei es im Garten, auf dem Balkon oder auch nur auf der sonnigen Fensterbank in der Küche.
 

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27.04.2012 - 1. Workshoptag

Vormittags:
- Begrüßung, Vorstellung der Workshopleitung und des Vereins Frau und Bildung e.V.
- Vorstellung der Teilnehmer einschließlich ihrer Erfahrungen im Sammeln, Anbau und Verarbeitung von Kräutern sowie ihrer Erwartungen an den Workshop
- Vorstellung des Workshopprogramms
- Kennlernspiele

Nachmittags:
- „Möglichkeiten und Grenzen  von Arzneimitteln auf Kräuterbasis“ (Gesprächsrunde mit einer Heilpraktikerin)
- Bestimmen und Sammeln von Wildkräutern auf einer nahen Waldwiese
- Herstellung und Verkostung von Erkältungstees aus frischen Wildkräutern und getrockneten Kräutern
- gemeinsame Zubereitung von Salaten und  Limonade aus frischen Wildkräutern
 
Abends:
- Spaziergang zum Kloster Drübeck und Besichtigung des Kräutergartens und der Äbtissinnengärten

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28.04.2012 - 2. Workshoptag
 
Vormittags:
- Kräuterwanderung zur Himmelpforte bei Wernigerode
- Kurze theoretische Einführung: sachgerechte und nachhaltige Sammlung von Wildkräutern
- Bestimmen und Sammeln von Wildkräutern nach Sammelliste



 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Mittags:
- gemeinsame Zubereitung der 9-Kräuter-Suppe nach Rezept















Die 9-Kräuter-Suppe ist eine Fastenspeise, die traditionell am Gründonnerstag gegessen wird. Aber viele Menschen schwören auf ihre vitalisierenden Kräfte und essen sie daher mehrere Wochen lang. Bereitet wird die Suppe aus neunerlei Kräutern, die gerade der Erde entsprosen sind. Die Zusammensetzung kann variieren. Dadurch ergibt sich immer eine andere Geschmachsrichtung.

Aus folgenden Kräutern kann ausgewählt werden:
Brennnessel --- Gundelrebe --- Spitzwegerich --- Gänseblümchen --- Löwenzahn --- Vogelmiere --- Scharbockskraut vor der Blüte --- Bärlauch --- Giersch --- Schafgarbe --- Sauerampfer --- Schlüsselblumenblätter und -blüten --- Veilchenblätter und -blüten --- weißes Labkraut --- Brunnenkresse --- Bachehrenpreis

Weitere Zutaten:
1 Zwiebel --- Grieß --- Weißwein --- Bouillon --- Craime fraiche --- Salz

Zubereitung:
Eine Zwiebel fein wiegen und in Butter oder Olivenöl andämpfen --- Kleingeschnittene Kräuter dazugeben und mitdämpfen --- Nach Geschmack kann eine Tasse Grieß dazugegeben werden --- Mit etwas Weißwein ablösen und mit Bouillon auffüllen --- Auf kleinem Feuer weich köcheln lassen und mit Creme fraiche verfeinern.
 
 
Nachmittags:
- kurze Einführung in die Grundlagen der Naturkosmetik
- Herstellung von Tinkturen zur Hautpflege und von Lippenpflegestiften aus Kräuteressenzen und -ölen




 











 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Abends:
Nationalitätenabend - Vorstellung der Herkunftsländer und Heimatstädte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 















 
 
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29.04.2012 - 3. Workshoptag

Vormittags:
- Wanderung zum Kloster Michaelstein bei Blankenburg
- Besichtigung der historischen Klostergärten
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Nachmittags:

-
kurze Einführung in die Grundlagen der Herstellung von Kräuterschnäpsen und Obstlikören einschließlich Erntekalender
- Herstellung eines Ansatzes aus junge Fichtentrieben








 
 
Fichtengeist
 
Zutaten:
 junge Fichtentriebe -  Zucker - Kornbranntwein
(Das Mischungsverhältnis kann individuell bestimmt werden)
     
Die Triebe in ein gut verschließbares Gefäß geben. Mit Zucker bedecken und Mit Alkohol übergießen. An einen warmen, dunklen Ort die Essenz fünf Wochen nachreifen lassen. Die Flüssigkeit filtrieren und nach Belieben mit Zucker nachsüßen. Die Essenz kann jetzt schon genossen werden, gewinnt aber durch längere Lagerung.
Der Fichtengeist wirkt lindernd bei Husten und Heiserkeit. Er sollte mehrmals täglich esslöffelweise eingenommen werden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 



 
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30.04.2012 - 4. Workshoptag

Ganztägig
- Fahrt mit der Schmalspurbahn zum Bocken
- Besichtigung des wissenschaftlichen Versuchs- und Schaugartens
- Besichtigung der ehemaligen Grenzanlagen zwischen der DDR und der BRD


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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01.05.2012 - 5. Workshoptag
 
Vormittags:
- Kurze Einführung in die Herstellung alkoholfreier Hustensäfte
- Bestimmung und Sammlung von Wildkräutern auf einer nahen Waldwiese
- Herstellung eines alkoholfreien Hustensaftes aus frischen Wildkräutern unter Anleitung
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Nachmittags:
-
Gärtnerische Tipps zum Anlegen eines Kräutergartens
- Kurzer Überblick über die Wirkung von Heilkräutern und ihre Anordnung im Garten nach Organgruppen. Besonderheiten
der Pflanzenpflege und –vermehrung
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Meinungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
 
Nijolia aus Litauen: „Der Workshop wurde sehr professionell organisiert und durchgeführt. Das Organisationsteam hat für ein sehr gutes Programm und sehr gutes Klima gesorgt. Neben den interessanten Inhalten war das Kennenlernen von Menschen aus anderen Kulturen sehr interessant und nützlich.“
 
Maria aus Belgien: „Die Organisation (vorher und während) des Seminars war hervorragend – Unterkunft, Verpflegung, Gruppengefühl und Verständnis – alles SUPER. Die einzelnen Veranstaltungen und Themenbereiche waren sehr aufschlussreich und vielseitig. Das Kennenlernen der verschiedenen Nationalitäten war eine wunderbare Bereicherung – ich habe viel neues über die verschiedenen Länder und Leute erfahren, aber auch über die Umgebung, den Harz – die wunderschöne Natur – den Brocken – die Stadt Wernigerode. Diese Gegend kannte ich bisher gar nicht, evtl. nur vom Hören-Sagen. Ebenso die anderen Länder, die dort vertreten waren. Das Thema „Kräuter“ hat mich total begeistert und bereichert.“
 
Bülent aus der Türkei: „I am very glad that I have attended such a program. I have enjoyed every part of it – I am looking forward to participating for more workshops.”
 
Laura aus Lettland: „ Der Workshop war vielseitig sehr gut. Man konnte viele Leute aus verschiedenen Ländern kennen lernen, ihre Kultur, was über andere Länder erfahren. Viel neues von Deutschland heute und früher (Geschichte) erfahren, Sprachkenntnisse erweitern. Auch sehr viel neues über die Kräuter erfahren ... besonders über Kräuter, die nur hier in der Gegend zu finden sind. So etwas muss man haben, um die Leute mit gleichen Interessen aus verschiedenen Ländern näher zu bringen.“
 
 
 
Nese aus der Türkei: „Ich finde, daß solche Workshops sehr nützlich sind, damit verschiedenen Menschen aus verschiedenen Kulturen auch Mal zusammenkommen. Man kennt so manches Land meist nur aus den Nachrichten; die Menschen des jeweiligen Landes näher kennenzulernen ist ein anderes Erlebnis. Ich interessiere mich jetzt z.B. besonders für Litauen und Lettland. Es war sehr interessant. Diese Workshops fördern den Frieden auf der Welt. Ich bin sehr dankbar dafür.“
 
Irene aus Belgien: „So ein Grundtvig Workshop ist etwas wunderbares so von der Ebene her, wie die Zusammenführung von anderen Kulturen und Ländern. Erfahrungen sammeln in Team-Arbeit kann einen sehr prägen und ist nur gewinnbringend für unser Europa. Wo Völker zusammenhalten sollen, müssen einzelne Menschen helfen; neu aufbauen, um zusammen etwas großes zu erreichen. Danke. Hoffentlich bleibt Grundtvig noch lange möglich.“
 
Duygu aus der Türkei: „Referring to the above mentioned opinions of mine, I'd like to say how satisfied I am with with the outcomes of the workshop ans how well it worked on me. The only thing left to add; I'm looking forward to taking parts in several workshop programs for my personal interest and career development.”
 
Iveta aus Lettland: „Die Organisation Workshops war sehr ausgezeichnet. Programm war ganz vielfältig und interessant. Meine Erwartungen erfüllten sich ganz genau.“
 
Fabrizio aus Italien: „Vielleicht könnte man etwas mehr Material (Blätter mit Rezepten u.ä.) geben, ohne zu übertreiben. Ich habe die Spiele am Anfang sehr schön gefunden, man könnte vielleicht noch ein oder ein paar weitere Spiele (natürlich über das Thema) auch in den folgenden Tagen machen. (das ist natürlich ein Workshop, aber so etwas habe ich auch in professionellen Kursen gefunden. Das hilft noch mehr, um ein Team zu bilden ... man muss aber auch sagen, dass dieses Team schon perfekt war.“
„Freunde sind nie heimatlos, denn einer wohnt in des anderen Herzen.“ (Rabindranath Tagore)
„Man spricht sehr oft von der deutschen Gründlichkeit, aber man vergisst oft zu sprechen von der deutschen Gemütlichkeit. Noch einmal vielen Dank. Fabrizio“
 
Hildegard aus der Türkei: „Ich freute mich über ein solches Angebot. Wie schön, dass verschiedenen Nationalitäten sich kennenlernen konnten. Es ist immer interessant, wenn verschiedene Teilnehmer aus verschiedenen Ländern zusammentreffen, eine große Bereicherung der zwischenmenschlichen Beziehungen. Vielen Dank!“

Elisabeth aus Island: „Die Teilnahme an diesem Workshop war in jeder Hinsicht eine Bereicherung, ob man jetzt an die Lernerfahrung, oder den interkulturellen Aspekt oder die persönliche Bereicherung denkt. Insgesamt hat der Aufenthalt meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gunta aus Lettland: „Die Organisatorinnen waren hervorragend, sie haben sehr viel vor diesem Seminar organisatorisch geleistet. Ich habe auch Landeskunde erlebt – der Harz, die Sitten
 
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