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Ausgewählte Veranstaltungen 2014


02.12.2014
    Achtsamkeit und Work-Life-Balance
Themenabend des Projektes juEX - junge Existenzgründerinnen in Sachsen-Anhalt

Kennen Sie das auch? Ständig sausen uns Gedanken durch den Kopf, Gefühle kommen und gehen, lenken unser Handeln, ständig sind Entscheidungen zu fällen. In diesem Wirrwarr tun wir manchmal Dinge, die wir hinterher bereuen und die uns noch mehr Energie kosten. Achtsamkeit ist in aller Munde. Achtsam mit uns und unseren Gefühlen umzugehen, hilft Stress und Überforderung zu reduzieren. In diesem Workshop näheren wir uns diesem Thema und schauen, was es bewirken kann und wie wir es im Alltag integrieren können.


Referentin ist Katina Hacker, Inhaberin von „all that’s sports“ in Blankenburg. Katina Hacker ist Diplom Sportwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Sportmanagement. Sie ist als Referentin und Businesscoach tätig und arbeitet zudem als Sportmentalcoach und Entspannungstrainerin.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Um Anmeldungen unter juex@landesfrauenrat.de  oder 0391/627 285 31 wird gebeten.

 


24.11.2014
frei leben, ohne gewalt“ – Fahnenaktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November findet alljährlich der von den Vereinten Nationen deklarierte Internationale Tag zur Beseitigung jeder Form von Gewalt gegen Frauen statt. Hintergrund für die Entstehung des Aktionstags war die Verschleppung, Vergewaltigung und Ermordung von drei Frauen im Jahr 1960 in der Dominikanischen Republik durch Soldaten des damaligen Diktators Trujillo. Seit 1981 wird um den 25. November herum weltweit durch Aktionen, Veranstaltungen und Tagungen von Frauenprojekten und Initiativen, aber auch von staatlicher Seite zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen aufgerufen.

In Deutschland hat die Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES aus diesem Anlass die Fahnenaktion „frei leben ohne gewalt“ ins Leben gerufen, mit der mittlerweile bundesweit an über 6.000 Plätzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt wird. In Wernigerode haben wir die Fahne am Gebäude des Frauenzentrums gehisst.
 


12.11.2014
Die Kommandeuse - Psychogramm einer Täterin
Szenische Lesung mit Vera Feldmann aus dem Text von Gilla Cremer
 

“Man muß verstehen, mit seiner Zeit zu gehen” – so begründet die junge Ilse Köhler 1932 ihren Eintritt in die NSDAP. Sie begegnet dem Obersturmbannführer Karl Koch und zieht im Jahre 1937 als seine Frau mit ihm auf den Ettersberg, einen wunderschönen Hügel bei Weimar, auf dem Goethe einst “Wanderers Nachtlied” dichtete. Hier wird Koch Kommandant des Konzentrationslagers Buchenwald. Von den Jahren in der “Villa Koch”, die unmittelbar an das KZ grenzte, sagt Ilse Koch später, dass sie “die beste Zeit” ihres Lebens waren, eine satte, eine gute Zeit, gekennzeichnet von einem luxuriösen und ausschweifenden Lebensstil.1951 wurde die “Kommandeuse” – so nannten sie die Häftlinge aufgrund ihres grausamen und unberechenbaren Auftretens im Lager – wegen Anstiftung zu Körperverletzung und Mord zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Ilse Koch füllte im Nachkriegsdeutschland als “Hexe von Buchenwald” die Schlagzeilen und behauptete selbst noch nach 22 Jahren Haft: “Ich kann mich an nichts erinnern. Ich habe mich nie um Lagerangelegenheiten oder Politik gekümmert. Ich war immer bemüht, meinem Mann und meinen Kindern eine gute Familienmutter zu sein”.
Die Veranstaltung war eine Kooperation des Frauenzentrums mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wernigerode und des Landkreises Harz sowie des DGB, Region Altmark-Börde-Harz.

 


16.10.2014
Wünsche sollen Vögel sein
Liedermacherinnenkonzert mit Ina Friebe, Ensemble Theatrum Schloss Hohenerxleben

Ina Friebe ist Darstellerin, Musikerin und Liedermacherin. Seit 30 Jahren schreibt und arrangiert sie Musik und Texte für sich und andere. Hin und wieder greift sie zur Gitarre, und präsentiert die Songs, die ihr gerade wichtig sind, auf den Bühnen kleiner Clubs und Cafés. Sie mag den Menschen gern in die Augen schauen und ins Herz sprechen, für die sie singt, denn die Themen ihrer Lieder sind aus dem Leben gegriffen, von farbiger Natur und lebendigen Gefühlen inspiriert. Es geht um all das, was jeder kennt: um Liebe und Verlust, um Verantwortung und Loslassen, um Genuss und Freude am Wachsen und Schaffen. All das würzt Ina Friebe mit Tiefgang und Humor. Im vorigen Jahr ist ihre erste CD entstanden, die sie nun in Wernigerode vorstellte. Begleitet wurde sie dabei von ihrer Tochter Christiane auf dem Violoncello.
Die Veranstaltung war eine Kooperation des Frauenzentrums mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wernigerode und des Landkreises Harz sowie des DGB, Region Altmark-Börde-Harz
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02.10.2014
Besuch im Natur-Erlebniszentrum HohneHof


„Waldfrüchte“ waren Thema unserer Veranstaltung im Natur-Erlebniszentrum HohneHof im Nationalpark Harz. Ranger Freddy Müller brachte uns Pilze und die Wildkräuter der Saison nahe, die auch in Küche und Hausapotheke genutzt werden können. Herausragende Bedeutung hat dabei der Giersch, der von vielen immer noch als Unkraut verkannt wird. Dabei soll das Kraut blutreinigend und entgiftend wirken und ein Mittel gegen Gicht sein. Dass frischer Giersch aber auch ein wohlschmeckendes Gemüse ist, davon konnten wir uns in der Veranstaltung selbst überzeugen. Mit ein paar Zwiebeln war die ungewöhnliche Beilage zum Kartoffelbrei schnell zubereitet. Ebenso leicht hergestellt wurden noch die Nachspeise aus Quark, Honig und Minze sowie ein Magenbitter mit frischer Bärwurz. Im nächsten Jahr wollen wir diese interessante und unterhaltsame Veranstaltung auf jeden Fall wiederholen.

 

                  


            
 

           

 


01.10.2014

   AKTION LUCIA - Licht gegen Brustkrebs
 

Die bundesweite „Aktion Lucia - Licht gegen Brustkrebs“ wurde 2001 unter der Schirmherrschaft von Dr. Regine Hildebrandt eröffnet. Ziel war es, auf die Defizite bei der Erforschung, Prävention und Behandlung von Brustkrebs in Deutschland aufmerksam zu machen. Seitdem bilden sich jedes Jahr mehr und mehr Initiativgruppen und veranstalten in ihrer Stadt eine öffentliche Aktion. In Wernigerode sind wir seit 2007 mit dabei.

 Auch in diesem Jahr haben wir uns auf dem Nicolaiplatz getroffen und für jede Frau, die an diesem Tag an Brustkrebs verstorben ist, ein Licht angezündet. Insgesamt waren es 50 Lichter, denn immer noch sterben so viele Frauen tagtäglich in Deutschland an Brustkrebs. Daneben haben wir immer wieder Passantinnen und Passanten angesprochen und ihnen unser Tun erklärt. Gut war, dass wir in diesem Jahr auch auf den Tag der offenen Tür im Brustzentrum des Harzklinikum hinweisen konnten. Dort fand ein Training zur Selbstuntersuchung der Brust statt.

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23.09.2014
Kinoabend
An ihrer Stelle – Fill the Void
Drama von Rama Burshtein mit Hadas Yaron (Israel, 2012)


Shira wächst in einer orthodoxen chassidischen Gemeinde in Tel Aviv auf. Sie ist achtzehn und soll bald heiraten. Ein bestimmter Kandidat wurde auch bereits für sie ausgesucht. Doch dann verstirbt ihre Schwester bei der Geburt ihres Kindes und Shira kümmert sich um das Neugeborene – ein Grund für die Familie, die Heiratspläne nochmals zu ändern.

Regisseurin Rama Burshtein ist selbst orthodoxe Jüdin und ihr Eheanbahnungsdrama ist kein Film über Aufklärung und Emanzipation. Aber er ist ein kenntnisreicher Blick in eine sonst verschlossene Welt, deren Alltag sich von dem unseren so umfassend unterscheidet.


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30.08.2014
Regionale Geschichte aktiv erkunden

 


26.08.2014
Kinoabend
Die schönen Tage
Spielfilm von Marion Vernoux (Frankreich, 2013)

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Zahnärztin Caroline hat ihre Praxis aufgegeben. Plötzlich hat die 60-Jährige viel Zeit; zu viel Zeit vielleicht. Vom Gutschein für den Senioren-Club „Das schöne Leben“, den ihr die Töchter zur Ablenkung schenken, ist sie wenig begeistert; schließlich zählt sie sich noch nicht zum alten Eisen und möchte ihren Lebensabend nicht in Töpferkursen verbringen. Dennoch schaut sie mal vorbei und trifft auf Julien, der im Club die Computerkurse leitet. Der könnte zwar ihr Sohn sein, aber das Begehren entwickelt sich auf beiden Seiten. Es folgen Hochgefühle und heimliche Treffen. Und doch behält Caroline ihren Realitätssinn und weiß um die Endlichkeit der Affäre.



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01.08.2014
Fahrt nach Berlin und Rundgang durch "Kreuzkölln"

Die Berliner Stadtteile Kreuzberg und Neukölln sind durchaus interessanter und angenehmer als manche Schlagzeile nahe legt. Auf unserem Rundgang durch das so genannte Kreuzkölln haben wir nicht nur das bunte Treiben auf der Straße genossen, sondern auch die beeindruckende Omar Ibn Al-Kattab Moschee in der Wiener Str. besichtigt und gleich nebenan die türkische Küche studiert. Und natürlich sind wir auch über den Wochenmarkt am Maybachufer geschlendert...


 






 

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. 29.07.2014
Kinoabend
Paulette
Komödie von Jerome Enrico (Frankreich 2012)

Eine Komödie mit tiefschwarzem Humor: Paulette ist eine ruppige 80jährige Dame, die weiß, was sie will – und auch, was sie nicht will. Nichts kann sie schrecken; nur ihre allzu schmale Pension bringt Paulette immer wieder auf die Palme. Doch als ihr eines Abends beim Müllrausbringen ein Päckchen Marihuana in den Schoß fällt, beschließt Paulette, ihrer Geldmisere ein Ende zu machen und selbst in den kleinen Drogenhandel einzusteigen. Als ehemalige Konditormeisterin bringt sie dafür neben einem ausgeprägten Geschäftssinn auch grandiose Backkünste und hilfreiche Freundinnen vom Nachmittagstee mit – Vorteile, die den Lederjacken tragenden Dealern im Viertel eindeutig abgehen. Die Seniorin wird bald zur unbezwingbaren Königin des kultivierten Drogenhandels. Erst als die lokale Konkurrenz ihr Talent für sich nutzen will, wird die Sache ungemütlich. Doch Paulette und ihre Freundinnen haben da eine Idee, wie man sich die garstigen Mafiosi vom Hals halten kann, bevor noch irgendjemand ins Gras beißt...

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26.07.2014
Regionale Geschichte aktiv erkunden
Fahrt nach Erfurt und geführter Rundgang durch die historische Altstadt

Erfurt ist beinahe 1300 Jahre alt und ein Bilderbuch der deutschen Geschichte. Unsere Tour durch den mittelalterlichen Stadtkern führte nicht nur zur Krämerbrücke und zum monumentalen Ensemble von Dom und Severikirche, sondern auch zu reichen Patrizierhäusern und reizvollen Fachwerkbauten und erzählte dabei interessante Geschichten von den berühmten Männern und den weniger bekannten Frauen, die einst in Erfurt lebten und wirkten.


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10.06.2014
Eröffnung der Ausstellung der "AG Malen und Zeichnen" in der Harzer Volksbank eG in Wernigerode

Die "AG Malen und Zeichnen" wurde Anfang 2012 gegründet. Aus der anfangs kleinen Zahl von Teilnehmerinnen ist mittlerweile eine größere und stabile Gruppe von Frauen entstanden, die sich allwöchentlich unter der Leitung von Brigitte Menditzki im Frauenzentrum trifft, um sich vorwiegend der Aquarellmalerei zu widmen. Der Erfolg dieses Angebotes ist der Erfolg Brigitte Mendritzkis, die sich mit Freundlichkeit ihr Fachwissen weitergibt und die Teilnehmerinnen auch individuell anleitet. Die Ausstellung in der Volksbank war die erste öffentliche Präsentation der Gruppe, sie zeigte unterschiedliche künstlerische Handschriften und Vorlieben hinsichtlich der Bildinhalte und wurde nicht nur am Abend der Eröffnung angeregt diskutiert.


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 16.04.2014
Literaturkreis
Geboren im Lebensbornheim "Harz" in Wernigerode
Vortrag von Matthias Meißner, Wernigerode

Im Dezember 1935 veranlasste Heinrich Himmler, Reichsführer der SS, die Gründung des „Lebensborn e.V.“. Ziel des Vereins war es, auf der Grundlage der nationalsozialistischen Rassenhygiene und Gesundheitsideologie die Erhöhung der Geburtenratearischer" Kinder auch aus außerehelichen Beziehungen herbeizuführen. Dies sollte durch anonyme Entbindungen und Vermittlung der Kinder zur Adoption – bevorzugt an Familien von SS-Angehörigen – erreicht werden. Fünf Heime, in denen Frauen entbinden konnten, richtete der Lebensborn allein in Deutschland ein, hinzu kamen weitere eigene Kinderheime. Eine Frau konnte schon Wochen vor der Entbindung ins Heim gehen, und auch danach konnte sie noch mehrere Wochen bleiben. Der Lebensborn bot Ruhe, eine gute medizinische Betreuung und eine gute Versorgung. Eine Mutter konnte ihr Kind im Lebensborn zurücklassen, vorübergehend nur oder für immer. Bis Kriegsende wurden allein im Deutschen Reich 7.000 bis 8.000 Kinder in Lebensborn-Heimen geboren. Die Mehrheit von ihnen wuchs bei ihren Müttern auf, schätzungsweise nur etwa zehn Prozent wurden adoptiert.
Das Lebensborn-Heim „Harz in Wernigerode wurde 1937 eröffnet. Der Lebensborn griff hier auf bereits vorhandene Strukturen zurück und integrierte seine Aktivitäten in eine bereits bestehende Geburtenklinik. Am Brockenweg, inmitten eines gutbürgerlichen Wohngebietes gelegen, war es weit weniger isoliert als die anderen Lebensborn-Heime.

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 02.04.2014
Literaturkreis

Christliche Sondergemeinschaften, evangelikale Freikirchen - exklusive Wege zum Heil
Vortrag von Dr. Marion Zimmermann, IDS - Informations- und Dokumentationsstelle Neureligiöse und ideologische Gemeinschaften sowie Psychogruppen, Okkultismus/Satanismus


Die Vielzahl von christlichen Sondergemeinschaften ist nicht zu übersehen. Sie alle berufen sich darauf, an die "reine", die "richtige", die "unverfälschte Urgemeinde" anzuknüpfen. Sie verstehen sich als die "wahren" Christen. Der Vortrag widmete sich u. a. den Fragen: Worin heben sich die Sondergemeinschaften von den traditionellen christlichen Kirchen ab? In welchen Antworten auf Fragen der Lebensführung unterscheiden sie sich? Und wann kann das Erwählungs- und Exklusivitätsverständis in Konflikte mit gesellschaftlich akzeptierten Werten und Normen führen?
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 20.03.2014
Zeitmanagement 

  Themenabend des Projektes juEX - junge Existenzgründerinnen in Sachsen-Anhalt
      


Vor allem Unternehmerinnen kennen es nur zu gut – da häufen sich die Termine im eigenen Unternehmen und in der Familie, allen möchte man es Recht machen und die To-Do-Liste nimmt einfach kein Ende… Um diesem Chaos zu entgehen oder es in Zukunft erst gar nicht entstehen zu lassen, ist ein optimales und auch individuelles Zeitmanagement unabdingbar.

Der Themenabend wurde geleitet von Katina Hacker, Inhaberin von „all that’s sports“ in Blankenburg. Sie widmete sich der großen Frage: Wie plane ich meine Zeit am besten und wie strukturiere ich am effektivsten meinen Tag?! Dabei ging es auch um effiziente Arbeitsweisen in der Firma und das ganz persönliche Selbstmanagement der Chefin.


Und natürlich gab es auch an diesem Abend wieder genügend Möglichkeiten, um sich auch informell über Erfahrungen in der Selbsständigkeit auszutauschen.











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 17.03.2014
Die moderne Sucht
Veranstaltung mit Katja Mann, Gesundheitswirtin in Magdeburg


Wie lange können Sie offline sein? Immer mehr Menschen legen die mobilen Alleskönner kaum noch aus der Hand. Dazu gibt es häufig noch einen kleinen Prosecco, und damit man keine Kopfschmerzen bekommt, vorbeugend eine Schmerztablette.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat zum Problem Sucht im Oktober 2013 folgende Fakten und Daten veröffentlicht: „Sucht ist kein Randproblem in der Gesellschaft, sondern betrifft viele Menschen in Deutschland. [...] Sucht ist häufig mit dramatischen persönlichen Problemen verbunden. Sie betrifft beteiligte Familienangehörige ebenso wie Freundinnen und Freunde oder Kolleginnen und Kollegen. [...] Drogen und Suchtmittel verursachen in Deutschland erhebliche gesundheitliche, soziale und volkswirtschaftliche Probleme: Nach repräsentativen Studien rauchen 16 Millionen Menschen, 1,3 Millionen Menschen sind alkoholabhängig, und Schätzungen legen nahe, dass 1,4 Millionen Menschen von Medikamenten abhängig sind. [...] Auch exzessive Internetnutzung kann zu abhängigem Verhalten führen. Es ist davon auszugehen, dass in Deutschland etwa 560.000 Menschen onlineabhängig sind.“


Die Veranstaltung vermittelte den Teilnehmerinnen Basiswissen zum Thema Sucht und zeigte ihnen Symptome und Begleiterscheinungen von Suchterkrankungen. Im Fokus stand dabei das Suchtverhalten der modernen und selbstständigen Frau. Weiterhin erhielten die Teilnehmerinnen Empfehlungen, wie sie ihr persönliches Risiko, an einer Sucht zu erkranken, minimieren können.

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 12.03.2014
Frauentagsempfang


Auch in diesem Jahr veranstaltete das Frauenzentrum gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wernigerode und des Landkreises Harz sowie dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. wieder einen Frauentagsempfang in der Remise. Eingeladen dazu waren alle Frauen, die Lust darauf hatten, andere Frauen zu treffen und mit Ihnen bei Wein und Snacks in ins Gespräch zu kommen – über Politik, über die Frauenarbeit hier in der Region oder auch „einfach nur“ über die Dinge des Lebens. Special Guest des Abends war die Kabarettistin Anny Hartmann mit ihrem Programm „Ist das Politik, oder kann das weg?“.
 

Ist das Politik, oder kann das weg?
Ist es 20:15 oder doch eher 17:15? Läuft da „Brisant“ oder doch die „Tagesschau“? Die klassischen Nachrichten driften immer mehr in den Boulevard ab, und man versteht gar nicht mehr, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Worüber lohnt es sich aufzuregen? Was sind die wahren Ungerechtigkeiten?

Anny Hartmann bringt in ihrem Programm „Ist das Politik, oder kann das weg?“ Licht ins Dunkel und trennt echte Aufreger von puren Ablenkungsmanövern. Sie ist unbequem und gesellschaftskritisch, das aber mit viel Humor und grundsympathisch. Und obwohl ihre Inhalte betroffen machen und berühren, überrascht sie mit einer unglaublichen Leichtigkeit, mit Herz und Verstand, mit Ironie und geistesbelebender Frische.

Anny Hartmann wagt es, den Mächtigen auf die Zehen zu treten. Mit ordentlicher Wut im Bauch erlegt sie reihenweise große Tiere in Politik und Wirtschaft, mit Fachwissen und Sprachwitz bereitet sie Missstände auf und mit Engagement zeigt sie Alternativen auf. Mit scharfem Blick und Pointen, die mal fein- und mal großkalibrig sind, zeigt die Kabarettistin, wie lustig Politik sein kann.

Volker Pispers sagt über sie: "Anny Hartmann hat verstanden, dass man, um Unterhaltung zu machen, nicht nur Humor braucht, sondern vor allem eine Haltung. Außerdem besitzt sie als Diplomvolkswirtin auch noch Hirn. Sie vereint in Ihrer Person also die drei großen H des Kabaretts: Haltung, Humor, Hirn. Das sollten Sie sich angucken.".

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19.02.2014
Literaturkreis

Indigene Bürgerrechts-Aktivistinnen in den USA
Vortrag von Elke Prinz, Frauenzentrum „Weiberwirtschaft“ in Halle

Seit Anfang der 1970er Jahre sind sie durch die Medien bekannt: Indigene Bürgerrechtsaktivisten wie Russel Means, Dennis Banks oder Leonard Peltier. Doch es gab und gibt auch herausragende indigene Frauen, die aktiv nicht nur beim American Indian Movement (AIM) besonders für die Emanzipation und die Rechte der Frauen kämpfen. Die wohl bekanntesten sind Winona LaDuke, die von der Green Party in den Jahren 1996 und 2000 als erste Indigene für die US-Vizepräsidentschaft nominiert wurde, und die 2013 verstorbene Mary Brave Bird, die unter dem Namen Mary Crow die viel beachteten Autobiografien „Lakota Woman“ und „Ohitka Woman“ veröffentlicht hat.

Der Vortrag stellt am Beispiel dieser Aktivistinnen die indianische Frauenbewegung vor, beinhaltet aber auch einen kurzen geschichtlichen Abriss der Indianerbewegung sowie die Darstellung der heutigen Situation der Indigen in den USA.


Winona LaDuke at Dream Reborne Conderence  2008
Foto: Eclectek, Wikipedia


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