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Rückschau auf ausgewählte Veranstaltungen 2013


 

 06.11.2013
Remise, Marktstr. 1-3 in Wernigerode

In Sachsen gewachsen - Ein Lene Voigt Portrait
Musikalisch-literarisches Programm mit Ina Friebe vom Ensemble Theatrum Schloss Hohenerxleben
 

Die sächsische Nachtigall“ wurde sie einst liebevoll genannt. Lene Voigt (1891-1962) war Schriftstellerin und Mundartdichterin. In den 1920er und frühen 1930er Jahren war die Leipzigerin äußerst populär und konnte als geschiedene Frau auch ganz gut von ihren Veröffentlichungen leben. Anders unter den Nationalsozialisten: Nun waren ihre Werke Gegenstand von Protesten und Schmähungen, denn das Sächsische galt als unheldisch und die großen deutschen Klassiker lies man sich schon gar nicht „verschandeln“.  1936 trifft Lene Voigt das Publikationsverbot, wohl auch, weil sie dereinst vorwiegend in linken Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichte. Nach 1945 war die Dichterin weitgehend unbekannt; ihre Werke waren in Vergessenheit geraten und erlebten erst in den letzten Jahren eine allgemeine Wiederentdeckung.

Die Schauspielerin und Musikerin Ina Friebe hat Lebenszeugnisse und Texte von Lene Voigt zusammengetragen und gab in ihrem Portrait allen Fans und Neugierigen einen Einblick in das Leben, Denken und Fühlen der von ihr hoch verehrten Dichterin. Und übrigens – ein Dialekt ist doch wie ein schönes Kleid für eine Sprache. Oder sind Sie da anderer Meinung






 



 17.10.2013
War Oma Nazi? Frauenleben 1933-1945
Vortrag von Claudia von Gélieu, Berlin


Haben Frauen Hitler an die Macht gebracht, weil sie nicht reif fürs Wahlrecht waren? Folgten die Frauen dem Aufruf zum Boykott jüdischer Geschäfte am 1. April 1933? Waren sie stolz auf ihre Mutterkreuze? Und waren der BDM und die NS-Frauenorganisationen wirklich unpolitisch? Was wurde aus der ersten Frauenbewegung und den mühsam erkämpften Frauenrechten? Wurden Frauen unterdrückt von den Nazis, waren sie Mitläuferinnen und Täterinnen und gab es speziellen Frauenwiderstand? Diesen Fragen widmete sich der Vortrag. Dabei hat die Referentin auch weit verbreitete Mythen anhand konkreter Ereignisse und Lebensgeschichten hinterfragt.
Claudia von Gélieu ist Politikwissenschaftlerin und forscht seit mehr als 25 Jahren zur Frauengeschichte; Schwerpunkt dabei ist die NS-Zeit. Ihre Ergebnisse vermittelt sie in Publikationen und bei Führungen durch ihre Wahlheimatstadt Berlin.

 



 30.09.2013
 AKTION LUCIA – Licht gegen Brustkrebs
Öffentliche Aktion auf dem Nicolaiplatz in Wernigerode

Die bundesweite „AKTION LUCIA - Licht gegen Brustkrebs“ wurde 2001 unter der Schirmherrschaft von Dr. Regine Hildebrandt eröffnet. Ziel war es, auf die Defizite bei der Erforschung, Prävention und Behandlung von Brustkrebs in Deutschland aufmerksam zu machen. Seitdem bilden sich jedes Jahr mehr und mehr Initiativgruppen und veranstalten in ihrer Stadt eine öffentliche Aktion. In Wernigerode sind wir seit 2007 mit dabei. Wir – das sind die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, das Frauenzentrum Wernigerode, MitarbeiterInnen des Brustzentrums Harz im Klinikum Dorothea Christiane Erxleben GmbH, Selbsthilfegruppen und eine Vielzahl von Frauen, die das Anliegen von „Lucia“ zu ihrem eigenen machen. Wir treffen uns alljährlich auf dem Nicolaiplatz und zünden dort Lichter an. Für jede Frau, die an diesem Tag stirbt, wird symbolisch ein Licht angezündet. Dieses Jahr waren es wiede  50 Lichter, denn so viele Frauen sterben in Deutschland täglich an Brustkrebs. Wer auch mehr Licht in das dunkle Kapitel Brustkrebs bringen mochte, war zum Mitmachen herzlich eingeladen. 
     AKTION LUCIA 2013/ Foto: Christian Härtel
 

Weiter aktiv gegen Brustkrebs
Nach der "Aktion Lucia" fand im Frauenzentrum die Veranstaltung "Weiter aktiv gegen Brustkrebs" statt. Oberarzt Dr. Sven-Thomas Graßhoff, Leiter des Brustzentrums Harz im Klinikum informierte hier über die aktuelle Diagnose und Behandlung von Brustkrebs. Der Abend bot den Besucherinnen die Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen.
 



19.09.2013
Aktiv gegen Brustkrebs
Veranstaltung für Migrantinnen mit Katja Mann, Gesundheitswirtin in Magdeburg

Migrantin oder Deutsche - wenn es um Brustkrebs geht, spielen nationale Unterschiede kaum noch eine Rolle. Bei allen Frauen steht Brustkrebs ganz oben auf der Liste der häufigsten Krebserkrankungen. Gravierender wird der Unterschied zwischen Nationalitäten hier zu Lande erst, wenn es um die gesundheitliche Aufklärung geht. Obwohl viele Migrantinnen schon lange Jahre in Deutschland leben, werden sie von den meisten Angeboten zur Gesundheitsvorsorge und Früherkennung nicht erreicht. Bei Brustkrebs ist dies besonders problematisch, da die Früherkennung immer noch als der wichtigste Beitrag im Kampf gegen die Krankheit gilt. Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. In unserer Veranstaltung kommen Themen wie Risikofaktoren, Krankheitssymptome und Möglichkeiten zur Früherkennung von Brustkrebs zur Sprache. Die Selbstuntersuchung der Brust wird anhand von Silikonmodellen veranschaulicht und geübt.



  18.09.2013
Esoterik und kein Ende
Veranstaltung mit Dr. Marion Zimmermann, IDS - Informations- und Dokumentationsstelle Neureligiöse und ideologische Gemeinschaften sowie Psychogruppen, Okkultismus/Satanismus

Im Magazin „ZEIT Wissen“ 4/2011 ist folgendes Zitat zu finden: "UNIVERSITÄTEN bilden Studenten in pseudowissen-schaftlichen Heilmethoden aus, WELLNESS-HOTELS werben für Edelsteintherapien, VOLKSHOCHSCHULEN bieten Seminare im Handauflegen an. Drei Auswüchse einer beunruhigenden Entwicklung: Esoterik hat die Mitte der Gesellschaft erreicht. Ein Drittel der Bevölkerung ist Umfragen zufolge aufgeschlossen gegenüber esoterischen Lehren und Praktiken - obwohl diese gefährliche Nebenwirkungen wie Abhängigkeit, Depression und Selbstmordgedanken haben. Es ist höchste Zeit, die aufgeklärte Gesellschaft zu verteidigen." Dem ist nichts hinzuzufügen; unsere Veranstaltung mit Vortrag und Diskussion soll ein Beitrag sein zu eben dieser Verteidigung.



 24.08.2013
Reiseziel: FrauenOrt Bad Gandersheim
Fahrt nach Bad Gandersheim und frauengeschichtlicher Rundgang durch Stiftskirche und Klosterkirch Brunshausen

Das Stift Gandersheim wurde im Jahre 852 vom Sachsenherzog Liudolf gegründet. Es galt als fürstliches Familienstift, war reich ausgestattet und gelangte schon bald zur Blüte. Einen Beitrag dazu leistete Hrotsvit von Gandersheim, die im 10. Jahrhundert als Kanonissin im Stift lebte. Hrotsvit gilt als erste deutsche Dichterin. Sie verfasste geistliche Schriften, historische Dichtungen und auch Dramen. Schon den Zeitgenossen wurde sie durch ihr Werk „Gesta Ottonis“ bekannt, in dem sie die Familiengeschichte und das politische Wirken Ottos des Großen darstellt.
Unser frauengeschichtlicher Rundgang führte durch die Stiftskirche Gandersheim und die Klosterkirche Brunshausen und vermittelte uns Einblicke in das Schaffen Hrotsvits und die Lebenswelt der Kanonissen. Zudem konnten wir eine umfangreiche Sammlung mittelalterlicher und barocker Textilien besichtigen, die ein einzigartiger Beleg für die Kreativität und die Handwerkskunst von Frauen ist.


 21.08.2013
Frauen als Täterinnen im Nationalsozialismus
Vortrag von Viola Schubert-Lehnhardt, Halle


Selbst nach den intensiveren Forschungen der letzten Jahre gibt es immer noch offene Fragen bei der Aufdeckung und Bewertung des Anteils von Frauen an den Verbrechen des Nationalsozialismus. Zum einen in der theoretischen Bestimmung von solchen Begriffen wie Täterin – Mittäterin – Mitläuferin, zum anderen in der Aufarbeitung der konkreten Verstrickung und Schuld von Frauen in einzelnen Berufsgruppen und Regionen. Es sind z.B. die Handlungsspielräume und Gestaltungsmöglichkeiten des weiblichen medizinischen Personals (Ärztinnen, Gemeindeschwestern, Hebammen) und der Mitarbeiterinnen verschiedenster Fürsorgeeinrichtungen und –ämter, die noch einer eingehenderen Untersuchung bedürfen. Hier stellen sich Fragen danach, an welchen Orten, mit welcher Motivation, in welcher Form sich Frauen der Täterschaft/ Mittäterschaft schuldig gemacht haben, z.B. im Rahmen der flächendeckenden zwangsweisen Sterilisation, der sog. „wilden“, in jeder Heil- und Pflegeanstalt möglichen „Euthanasie“ oder anderer Maßnahmen innerhalb der NS- Gesundheits- und Sozialpolitik.
Der Vortrag widmete sich diesen Fragen. Er analysiert die NS-Gesundheits- und Sozialpolitk und ihre Praktiken auch unter Gender-Aspekten. Die konkreten Beispiele bezogen sich auf Vorgänge auf dem heutigen Territorium von Sachsen-Anhalt.

 

 27.07.2013
Reiseziel: FrauenOrt Weimar
Fahrt nach Weimar und frauengeschichtlicher Stadtrundgang

Frauen haben die Geschichte Weimars maßgeblich beeinflusst. Besonders die Zeit der Weimarer Klassik ist reich an weiblichen Persönlichkeiten, ohne deren Wirken, sich die kleine Residenzstadt nicht zu einem solchen Zentrum der europäischen Kultur hätte entwickeln können. Herzogin Anna Amalie, Charlotte Freifrau von Stein und Großherzogin Maria Pawlowna sind sicher die bekanntesten Namen, andere sind uns weniger oder gar nicht vertraut. Dabei gab es eine Vielzahl von Frauen, die unter den Bedingungen ihrer Zeit Beachtliches geleistet haben – politisch, sozial und kulturell. Auch ihnen galt die Spurensuche auf unserem frauengeschichtlichen Rundgang durch Stadt und Park an der Ilm.


 


 

 29.06.2013
Reiseziel: FrauenOrt Leipzig
Fahrt nach Leipzig und frauengeschichtlicher Stadtrundgang

Nur wenige wissen es: In Leipzig stand die Wiege der bürgerlichen Frauenbewegung in Deutschland.Von der zeitgenössischen Presse als „Leipziger Frauenschlacht“ verspottet, wurde hier am 18. Oktober 1865 der Allgemeine Deutsche Frauenverein gegründet, zu dessen Zielen u. a. die Verbesserung der Bildungschancen von Frauen und die Förderung ihrer Berufstätigkeit zählten. Von Leipzig aus wurden fast 40 Jahre lang die Geschicke dieser ersten bedeutenden Frauenorganisation geleitet. 1911 gründete Henriette Goldschmidt hier die „Hochschule für Frauen“, eine höhere pädagogisch-soziale Bildungsstätte, die erstmals auch Frauen und Mädchen die Möglichkeit gab, eine wissenschaftlich fundierte Bildung zu erwerben.
Henriette Goldschmidt, Louise Otto-Peters, Auguste Schmidt, Ottilie von Steyber – auf unserem Stadtrundgang begegneten wir diesen frühen Streiterinnen für Frauenrechte und Frauenbildung. Und natürlich erfuhren wir auch etwas über ihre Erbinnen und deren Wirken in der Stadt Leipzig.

 



 28.05.2013
Kinoabend
Mein Leben ohne mich
Spielfilm von Isabel Coixt (Spanien/Kanada 2003)


  Ann gehört nicht zu den Schönen und Reichen. Als Teenager hat sie das erste Kind bekommen; sie hat keinen Schulabschluss, wohnt in einem Wohnwagen und geht nachts putzen. Sie ist gerade mal 23 Jahre alt, als sie erfährt, dass sie Krebs hat und nur noch wenige Wochen leben wird. Dass sie in diesem Moment nicht völlig zusammenbricht, liegt an einem Bonbon, das ihr der Arzt in seiner Hilflosigkeit anbietet. Ingwer, nichts Besonderes, aber es ist ein Geschmack, den sie bisher nicht kannte, der ihr gefällt und ihr die Welt auftut. Die Diagnose behält Ann für sich, um ihre Familie nicht zu belasten, aber sie plant ihr Ableben mit einer langen Liste. „Things to do before I die“ – das sind die kleinen Freuden des Lebens, die sie für sich erleben möchte: Torte essen, ein Friseurbesuch, künstliche Fingernägel. Rauchen und Trinken gehören dazu und Sex mit einem anderen Mann, nur um zu wissen, wie sich das anfühlt. Aber da ist auch die kluge und liebevolle Sorge um die anderen: Ann sucht eine neue Partnerin für ihren Mann und eine Mutter für ihre Kinder. Und dann passiert, was nicht geplant war. Eines Abends im Waschsalon begegnet Ann dem Landvermesser Ben und verliebt sich in ihn. „Mein Leben ohne mich“ ist kein Film über das Sterben, sondern ein Film über das Leben, der durchaus kontroverse Diskussionen auslöst
 



 24.04.2013
Winter adé
Dokumentarfilm von Helke Misselwitz, DDR 1988

"Winter adé“ steht als Symbol für eine Zeit in der DDR, die geprägt war von dem Wunsch nach Veränderung. Die Regisseurin Helke Misselwitz begibt sich auf eine Eisenbahnreise quer durch das Land: ausgehend von ihrer im Süden gelegenen Geburtsstadt Zwickau bis in den Norden an das Meer, einem Ort der Sehnsucht. In verabredeten und zufälligen Begegnungen spricht sie mit Frauen verschiedener Generationen und unterschiedlicher sozialer Prägung über ihr Leben, ihre Hoffnungen und Sorgen.



 

 23.04.2013
Die 9-Kräuter-Suppe – eine vitalisierende Köstlichkeit für die ganze Familie
Gemeinsame Zubereitung der Suppe mit Irmtraut Blume


Die 9-Kräuter-Suppe ist eine Köstlichkeit, die nach einem langen Winter die Lebensgeister wieder in Schwung bringt. Manche essen sie traditionell am Gründonnerstag, andere wiederum schwören auf die vitalisierenden Kräfte der Suppe und essen sie daher mehrere Wochen lang. Bereitet wird die Suppe aus neunerlei Kräutern, die gerade aus der Erde gekommen sind. Die Zusammensetzung kann variieren. Dadurch ergibt sich immer eine andere Geschmacksrichtung.

Aus folgenden Kräutern kann ausgewählt werden:
Brennnessel --- Gundelrebe --- Spitzwegerich --- Gänseblümchen --- Löwenzahn --- Vogelmiere --- Scharbockskraut vor der Blüte --- Bärlauch --- Giersch --- Schafgarbe --- Sauerampfer --- Schlüsselblumenblätter und -blüten --- Veilchenblätter und -blüten --- weißes Labkraut --- Brunnenkresse --- Bachehrenpreis


 



 19.04.2013
Ein Blick in historische Akten. Hexenverfolgungen in Wernigerode
Veranstaltung mit Dr. Jörg Brückner; Landeshauptarchiv  Sachsen-Anhalt in Wernigerode

Auch in Wernigerode wurden in der frühen Neuzeit Frauen und auch Männer als Hexen angeklagt, wenngleich unsere Stadt kein Zentrum der Hexenverfolgung war. 59 Fälle sind bisher für Wernigerode nachgewiesen. Aber wer waren die Angeklagten? Welche Anklagepunkte wurden verhandelt? Und wie sind die Prozesse verlaufen? Dr. Jörg Brückner beschäftigt sich seit Jahren mit den „Hexen-Akten“, die im Landeshauptarchiv in der Wernigeröder Orangerie lagern. Das Material ist mehr oder weniger umfangreich und nicht immer vollständig. Dennoch lässt der aktuelle Forschungsstand ein aussagekräftiges Bild von den Hexenverfolgungen in Wernigerode zu.

 



 13.04.2013
Miteinander reden - Gespräche mit Mitarbeitern 

Orientierungsworkshop des Projektes juEX - junge Existenzgründerinnen in Sachsen-Anhalt


Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollen der Motivation dienen, bei der Beurteilung helfen und Orientierung bei Zielvereinbarungen geben. Vor allem aber sind diese Gespräche ein Kommunikationsmittel zwischen Führungskraft und somit ein wichtiges Personalinstrument. Der Workshop gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Arten der Mitarbeitergespräche und beleuchtet konkret die einzelnen Gesprächsphasen. Er soll Ihnen darüber hinaus helfen, einen "guten Draht" zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu finden, um die Arbeitsatmosphäre und die Arbeistleistung insgesamt steigern zu können.
Die Veranstaltung wurde geleitet von Jana Diesener. Sie ist Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wernigerode und verfügt über langjährige Berufserfahrung im Bereich Personal/Personalführung in erfolgreichen Unternehmen in den USA und in Deutschland.



 25.03.2013
Todesursache Angina
Fahrt nach Bernburg und Besichtigung der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“
 
Im Jahr 1940 wurde ein Teil der psychiatrischen Anstalt in Bernburg geräumt und zu einer der sechs Einrichtungen im Deutschen Reich umgebaut, in denen kranke, behinderte und fürsorgebedürftige Menschen durch Gas ermordet wurden. Bis August 1941 wurden in den Euthanasie"-Anstalten Grafeneck, Brandenburg, Hartheim, Pirna, Hardamar und Bernburg insgesamt rund 70.000 Menschen getötet. Sie starben, weil sie nach den Kriterien der nationalsozialistischen Gesundheits- und Rassenpolitik keine Existenzberechtigung hatten. Ihre Betreuung galt als Verschwendung von Mitteln im sozialen Bereich, ideologisch passte ihre fehlende oder eingeschränkte Leistungsfähigkeit nicht zum Bild des „arischen Herrenmenschen“. Die Bezeichnung der Morde als „Euthanasie“ entstellte die hippokratische Medizin, die unter diesem Begriff ein gutes, leichtes Sterben im Sinne von Schmerzlinderung und Zuspruch zusammenfasste, und rechtfertigte einen Massenmord als Erlösung.
Die Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ wurde 1989 neu eröffnet. Mittelpunkt stehen heute die baulichen Reste der Vernichtungsanlage, ergänzt durch eine Ausstellung über nationalsozialistische Zwangssterilisation, „Euthanasie“ und „Sonderbehandlung 14 f 13“ in Bernburg.

Die Veranstaltung war eine Kooperation mit der Stadtjugendpflege Wernigerode.

 

 20.03.2013
Scientology – eine Gefahr für die Demokratie?

Vortrag von Dr. Marion Zimmermann, IDS - Informations- und Dokumentationsstelle Neureligiöse und ideologische Gemeinschaften sowie Psychogruppen, Okkultismus/Satanismus
 
Scientology hat im Januar 2007 in Berlin eine neue Deutschlandzentrale eröffnet und wirbt lautstark mit Programmen wie: „Sag NEIN zu Drogen, sag JA zum Leben!“, „Entdecke Deine Rechte – Youth for Human Rights International“, „Der Weg zum Glücklich sein – moralische Werte für eine moderne Welt“, „Applied Scholastics – die Revolution im Bildungswesen“. Was ist Scientology eigentlich? Ein Psychokonzern, eine Art „Supersekte“, eine totalitäre Insel in einem demokratischen Staat? Gibt es Aktivitäten in Sachsen-Anhalt? Der Vortrag informierte über Inhalte, Strukturen und Werbestrategien von Scientology und stellte aktuelle Literatur zu diesem Thema vor.

 


 13.03.2013
TAG DER OFFENEN TÜR

Am „Tag der offenen Tür“ möchten wir mit allen Interessierten über die Arbeit des Frauenzentrums ins Gespräch kommen. Dabei wollen wir auch über gelungene Projekte im vergangenen Jahr berichten und unser aktuelles Programm vorstellen. Zugleich laden wir alle Neugierigen zu den Veranstaltungen von Jutta Dick und Katja Mann ein, die sicherlich Höhepunkte in unserer Jahresplanung sind, doch auch einen lebendigen Eindruck vom Lernen und vom Miteinander im Frauenzentrum geben.


 Zwischen den Welten…
Vortrag von Jutta Dick, Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt
In direkter Nachbarschaft des berühmten New Yorker Apollo-Theaters kreuzen sich der Frederick-Douglass – und der Dr.-Martin-Luther-King-Boulevard. Die Namensgebung erinnert an zwei bedeutende und berühmte Kämpfer für die Befreiung der Sklaven im 19. bzw. Gleichstellung der Afroamerikaner im 20. Jahrhundert. Verborgen bleibt dabei, dass Frederick Douglass in seinem Kampf begleitet und gefördert wurde durch eine deutsch-jüdische Journalistin: Ottilie Assing aus Hamburg.
Ottilie Assing gehörte zur Bewegung des Jungen Deutschlands und war u. a. eng befreundet mit dem Schriftsteller Karl Gutzkow. Die politischen Verhältnisse in ihrem Heimatland, aber auch Probleme im privaten Umfeld, bewogen sie, nach Amerika auszuwandern. Dort ließ sie sich im Umfeld der deutschen Emigranten nieder, die als Akteure der 48er Revolution nach deren Scheitern fliehen mussten. Schon in Deutschland hatte Ottilie Assing als Journalistin publiziert, und in Amerika wurde sie Korrespondentin für mehrere deutsche Blätter. In unzähligen Artikeln schilderte sie ihre Eindrücke von der neuen Welt. Die Berichterstattung über die Sklavenbefreiungsbewegung stand dabei im Mittelpunkt. 



 Frauenherzen schlagen anders
Vortrag von Katja Mann, Gesundheitswirtin in Magedeburg

Der Herzinfarkt ist keine Männerkrankheit. Frauen erkranken nicht minder häufig daran. Aber Frauenherzen schlagen anders, und mit zunehmendem Alter werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede der Herzarbeit noch deutlicher. Der Vortrag behandelt folgende Fragen: Welche besonderen Risikofaktoren gibt es bei Frauen? Welche Möglichkeiten zur Prävention sollten sie nutzen? Und auf welche spezifischen Symptome sollten sie achten?

 



 06.03.2013
Ratswaage im Rathaus Wernigerode

Frauentagsempfang

Wir freuen uns darüber, in diesem Jahr Frau Prof. Dr. Angela Kolb, Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, auf unserem Empfang begrüßen zu dürfen. Sie wird die Veranstaltung eröffnen. Der Abend bietet so eine gute Gelegenheit, mit der Ministerin, aber auch mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wernigerode und des Landkreises Harz sowie den Mitarbeiterinnen des Frauenzentrums über die frauenpolitische Arbeit im Land, in der Stadt und in der Region ins Gespräch zu kommen.

Natürlich hat unser Empfang auch einen kulturellen Teil: Zu Gast ist die Berliner Schauspielerin Nicole Haase mit ihrem LeseTheater, die uns eine kaum bekannte Seite von Agatha Christie vorstellt. Denn die Queen of Crime schrieb nicht nur Romane, sondern auch ausgezeichnete Kurzgeschichten. Voller schwarzen englischen Humors und trotzdem spannend. In einer dieser Geschichten lernen wir einen Detektiv kennen, dessen Spezialgebiet weibliche Frustrationen und Komplexe sind. Agatha Christie räumt hier mit einigen unserer Illusionen auf. Und das Beste daran ist, dass wir darüber lachen müssen. Bis heute wird Agatha Christie von vielen Autoren als Vorbild verehrt. Den Nachweis dafür tritt Nicole Haase mit einem modernen Kurzkrimi an: Mit analytischem Scharfsinn begibt sich die von den Tücken der Probezeit gebeutelte, wagemutige junge Heldin auf erfolgreiche Mördersuche. Und wir werden erfahren, ob ihr das nun endlich zum angestrebten Job verhilft.

 



 06.03.2013
Großer Saal im Rathaus Wernigerode
Frauentagsfeier der Stadt Wernigerode


 

 27.02.2013
„Erfolgreich gründen – 10 Schritte in die Selbstständigkeit“
Informationsveranstaltung mit Karolin Schulze und Philipp Munk
vom Projekt „ExiSA – Existenzgründerinnen in Sachsen-Anhalt“ des Bildungswerkes der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e.V.

 

Berufliche Selbstständigkeit bedeutet für viele Menschen Freiheit, Unabhängigkeit und die Verwirklichung eigener Ideen. Besonders Frauen bieten sich dabei vielfältige Möglichkeiten, ihre Vorstellungen von Beruf, Karriere und Privatleben nach eigenen Wünschen zu gestalten. Aber hat jede auch das Zeug zur Unternehmerin? Dies gilt es sorgsam herauszufinden. Unterstützung hierbei leistet das Team von „ExiSA – Existenzgründerinnen in Sachsen-Anhalt“, das mit interessierten Frauen die wichtigsten Schritte zur Existenzgründung besprochen und mit ihnen gemeinsam den notwenigen Fahrplan erarbeitet hat. Und natürlich wurde dabei auch über Förder- und Qualifizierungs-angebote informiert. Angesprochen mit dieser Veranstaltung waren Frauen jeden Alters und jeder Fachrichtung - unabhängig davon, ob sie sich erst einmal über das Feld der Existenzgründung informieren wollten, auf der Suche nach einer Geschäftsidee waren oder bereits ein konkretes Geschäftsvorhaben verfolgten.

 


 21.02.2013
Arbeitskreis „Wernigeröder Frauengeschichte(n)“
Gründungsveranstaltung

Von der Geschichte Wernigerodes wissen wir inzwischen viel. Aber was wissen wir von den Frauen, die vor vielen hundert Jahren, aber auch gestern und vorgestern hier lebten? Wie sahen ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen aus? Wie haben sie sich mit den Fragen ihrer Zeit auseinandergesetzt? Gab es unter ihnen herausragende Persönlichkeiten? Welche Quellen gibt es überhaupt und welche Sachzeugnisse? Wie viele biografische Fakten lassen sich recherchieren? Oder können wir nur ganz allgemeine Aspekte aus dem Leben bestimmter Gruppen erfahren? Was wir in Angriff nehmen wollen, ist ein weites Feld, das aber Raum lässt für viele Interessen und Herangehensweisen.
Interessierte sind jederzeit willkommen. Termine auf Nachfrage.


 

 11.02.2013
Rechtliche Rahmenbedingungen bei der Ausübung einer geringfügigen Beschäftigung
Informationsveranstaltung mit Carola Herrmann, Juristin der DGB Rechtsschutz GmbH Halberstadt

Seit Jahren steigt in Deutschland die Zahl der Minijobs. Und vorwiegend sind es Frauen, die in unterschiedlichem Umfang einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen. Aber wie sieht eigentlich die arbeitsrechtliche Seite dieser Beschäftigungsverhältnisse aus? Gilt der Tarif? Habe ich Anspruch auf bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? Und was ist, wenn mein Kind mal krank ist? Kann ich auf einem schriftlichen Arbeitsvertrag bestehen und welche Pflichten ergeben sich für mich daraus? Diese und andere Fragen wurden von der Referentin in ihrem Vortrag behandelt. Daneben gab die Veranstaltung aber auch genügend Raum für Fragen und Problemschilderungen aus dem Publikum.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem DGB Region Altmark-Börde-Harz.


 

 18.01.2013
Kinonachmittag

Eine andere Liga
Spielfilm von Buket Alakus mit Karoline Herfurth, Thierry van Werveke und Ken Duken (Deutschland 2005)

Die fußballverrückte Hamburgerin Hayat hat Brustkrebs. Nach der Operation fühlt sich die 20-Jährige entstellt, und kicken darf sie wegen ihrer Medikamente auch nicht mehr. Aber ein Leben ohne Fußball? Unvorstellbar! Für Hayat heißt es nun: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die bunt zusammengewürfelten Mädels des FC Schanze, die weder ein Trikot besitzen noch dribbeln können, nehmen Hayat auf. Ihr lausiger Trainer Toni, der seine Hauptauf-gabe darin sieht, seinen Mädels Talentfreiheit zu bescheinigen, findet ebenso gefallen an ihr. Unversehens finden sich Hayat und Toni wie Verteidiger und Stürmer in einem Spiel wieder, in dem es mit harten Bandagen und Blutgrätschen ums Ganze geht: Um die Liebe, die Lust am Leben und den Sieg über den Tod.

 

 

 

 

 

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